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30.04.17

Schiedsrichter entscheiden Derby zwischen HSGB und Springe

Kay BehnkeEs ging um viel im hannoverschen Derby des 29. Spieltages in der 3. Liga Ost zwischen der HSG Burgwedel und den Handballfreunden aus Springe. Beide Teams gingen in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Burgwedel hochmotiviert in die Partie. Springe wollte sich durch einen Punktgewinn die Qualifikation für den DHB Pokal vorzeitig sichern, Burgwedel sich mit einem Sieg die Chance auf den selben Wettbewerb weiterhin wahren.

Beide Teams waren sofort im Spiel. Schon nach drei Minuten waren sechs Tore (3:3) gefallen und alle Akteure sprühten vor allem im Angriff vor Spielfreude. Das Defensivverhalten entsprach dagegen nicht den Vorstellungen beider Trainer. Oleg Kuleschov und Jürgen Bätjer wechselten schon frühzeitig die Torhüter. Burgwedel konnte sich bis Mitte der ersten Halbzeit leicht absetzen und lag beim 8:6 und 9:7 vorn. In dieser Phase war es vor allem HSGB-Spielmacher Sören Kress, der Verantwortung übernahm und drei Würfe in den Springer Tormaschen unterbringen konnte. Die Handballfreunde hielten aber dagegen und schafften durch drei Tore am Stück die Führung zum 10:9 (18. Minute). Auch in der Folge lagen die Gäste vorn. Burgwedel verlor kurzzeitig den roten Faden, nachdem Shooter Maurice Herbold verletzungsbedingt nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Erik Gülzow vertrat ihn aber gut und konnte sich mit zunehmender Spieldauer steigern. Springe setzte sich weiter ab und lag nach 26 Spielminuten mit 17:13 in Führung. HSG-Torhüter Patrick Anders, der für Colin Räbiger wieder ins Tor zurückgekommen war, parierte kurz der der Halbzeit einen Strafwurf der Gäste, die mit einer 18:15-Führung in die Pause gingen.

Nach dem Wechsel hatte Burgwedel den besseren Start. Schnell war der Ausgleich (19:19 und 20:20) hergestellt und fortan entwickelte sich ein Derby auf Augenhöhe. Beide Teams spielten mit offenem Visier und schenkten sich nichts. Es ging hart, aber ausgesprochen fair zu und die gut 400 Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Die Handballfreude zogen auf 23:20 davon, kurze Zeit später war Burgwedel beim 23:24 aber wieder dran. Erik Gülzow (6) und Sören Kress (8/2) trafen mehrfach und endlich kamen auch die Anspiele auf Kreisläufer Tim Zechel an, der 5x einnetzen konnte. Trotzdem ließ sich Springe nicht verunsichern und blieb vorn. Jetzt konnten auch die Abwehrreihen und beide Torhüter überzeugen. Patrick Anders in HSGB-Kasten hatte starke Szenen, sein Gegenüber Daniel Hoffmann im Tor der Handballfreunde entschärfte einige Burgwedeler Würfe. Hendrik Pollex brachte Springe 3,5 Minuten vor dem Ende mit 29:26 nach vorn, die Gastgeber steckten jedoch nicht auf. Patrick Anders hielt doppelt und Christian Hoff und Sören Kress verkürzten für die HSG auf 28:29. Gästetrainer Oleg Kuleschov nahm 31 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit und versuchte seine Spieler zu beruhigen. Das gelang ihm jedoch nicht und als seine Spieler wenige Sekunden danach, Burgwedel hatte auf eine Manndeckung umgestellt, den Ball verdaddelten, kamen die Gastgeber noch einmal in Ballbesitz. Es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, als Christian Hoff auf der rechten Seite freigespielt und beim Wurf regelwidrig gefoult wurde. Die beiden Unparteiischen entschieden zum Entsetzen der Gastgeber (Foto) jedoch nicht auf Strafwurf, sondern pfiffen zur Verwunderung vieler Zuschauer ein Stürmerfoul. Eine klare Fehlentscheidung, die Springe einen glücklichen Sieg und Burgwedel um einen möglichen Punktgewinn brachte.

Die Handballfreunde feierten wie schon im Hinspiel einen knappen Sieg (29:28) und konnten den vierten Tabellenplatz damit zementieren. Durch die Niederlage von Rodgau Nieder-Roden beim TV Kirchzell hat es jedoch auch die HSG Burgwedel noch in der Hand, Tabellenplatz 6 und die Qualifikation für den DHB-Pokal zu schaffen. Am kommenden Samstag kommt es zwischen beiden Teams zum Endspiel um Tabellenplatz 6. Das Hinspiel in Burgwedel gewann Rodgau mit 30:26. Ein Sieg mit 5 Toren würde der HSGB den besseren direkten Vergleich bescheren und die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer auf Tabellenplatz 6 hieven.

Dieser kommentierte das Derby gegen Springe wie folgt: „Glückwunsch an Springe und Kompliment an meine Mannschaft. Wir hatten nicht unseren besten Tag, konnten aber kämpferisch überzeugen. Darauf kommt es im Derby an und ein Punkt wäre heute auch verdient gewesen. Unsere Abwehr in Halbzeit 1 hat mir nicht gefallen, nur elf Gegentore in den zweiten 30 Minuten waren da schon viel besser. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit zu viele gute Chancen nicht in Tore ummünzen können. Gerade über außen war die Quote hier zu schlecht. Am Ende verweigern uns die beiden Schiedsrichter einen ganz klaren Strafwurf und entscheiden ein tollen Handballspiel. Für uns ist der Drops allerdings noch nicht gelutscht. Wir bekommen am letzten Spieltag ein echtes Endspiel um Platz 6 und fahren nach Rodgau Nieder-Roden, um dort mit 5 Toren zu gewinnen und uns die Qualifikation für den DHB-Pokal zu sichern. Ich hoffe, dass wir dann mit voller Kapelle wieder mehr Alternativen haben und bin optimistisch.“

HSG Burgwedel: Patrick Anders, Colin Räbiger, Jan Schenkel – Christian Hoff (3), Sören Kress (8/2), Nils Wilken, Eric Gülzow (6), Maurice Herbold (1), Kay Behnke (3), Jannis Wilken (1), Steffen Dunekacke (1) und Tim Zechel (5).


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27.04.17

HSG empfängt Springe zum Derby mit Endspielcharakter

SpringeZum letzten Heimspiel der Handballsaison 2016/17 begrüßt die HSG Burgwedel am kommenden Samstag die Handballfreunde aus Springe. Ab 19 Uhr stehen sich in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel der aktuelle Tabellenvierte und der Siebte der 3. Liga Ost gegenüber.

Wie immer beim letzten Heimspiel einer Spielzeit wird auch am Samstag ein wenig Wehmut in der Luft liegen. Die HSG wird vor eigenem Publikum letztmalig mit dem aktuellen Team auflaufen. Das Gesicht der Mannschaft wird sich nach dieser Saison deutlich verändern, einige Spieler werden den Verein verlassen und künftig anderswo auf Torejagd gehen. Chris Meiser schließt sich Eintracht Hildesheim an, Sören Kress wechselt zu Eintracht Hagen und Tim Zechel läuft künftig für TuSEM Essen auf. Der TV Cloppenburg konnte sich die Dienste von Erik Gülzow sichern und Jannis Wilken wechselt zum Northeimer HC. Sein Bruder Nils spielt demnächst voraussichtlich für Söhre. Patrick Anders und Christian Hoff werden vorerst eine Handballpause einlegen, für beide steht ab sofort der Beruf im Vordergrund. Auch Physiotherapeut Max Müller wird das Team im Heimspiel gegen Springe letztmalig betreuen. Die HSG Burgwedel bedankt sich bei Allen für eine tolle Zeit in Großburgwedel und wünscht Ihnen für die neuen Aufgaben viel Glück und Erfolg.

Damit wird es zur neuen Saison einen großen Umbruch bei der HSGB geben. Nicht nur der Name des Vereins ändert sich (HHB), auch das Gesicht des Teams wird ein anderes sein. Kay Behnke, Justin Magnus Behr, Lennart Carstens (nach einem Jahr verletzungsbedingter Pause), Steffen Dunekacke, Maurice Herbold, Colin Räbiger und Jan Schenkel werden durch Pascal Kinzel (Eintracht Hildesheim), Thomas Bergmann (Lehrte) und Florian Freitag (GWD Minden) verstärkt. Weitere Neuverpflichtungen sind in Vorbereitung, hinter den Kulissen wird akribisch an der Zusammenstellung der neuen Mannschaft gearbeitet. Die Verantwortlichen sind optimistisch, für die erste Saison als Handball Hannover-Burgwedel e.V. eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenstellen zu können.

Trotz der Umstellung des Teams zur neuen Saison steht aktuell noch das Erreichen des sportlichen Zieles im laufenden Wettbewerb im Vordergrund. Zwei Spieltag vor dem Saisonende hat die HSG Burgwedel noch immer die Möglichkeit, sich aus eigener Kraft die Qualifikation für den Pokalwettbewerb des Deutschen Handballbundes zu sichern. Dafür ist der 6. Tabellenplatz erforderlich und um diesen zu erreichen, müssen die beiden letzten Partien gewonnen werden. Nach dem Heimspiel gegen Springe folgt am 06.05.2017 die finale Begegnung bei der HSG Rodgau Nieder-Roden in Hessen.

Zum Duell gegen die Handballfreunde aus Springe muss nicht viel gesagt werden. In den letzten sechs Jahren hat es zwischen beiden Teams insgesamt neun Begegnungen gegeben, von denen die Handballfreunde sechs gewinnen konnten. Auch im Hinspiel hatte Springe am 10.12.16 knapp mit 27:26 die Nase vorn. Nur zu gerne würde sich die HSG für die unglückliche Hinspielniederlage revanchieren. Doch auch für Springe hat die Begegnung mehr als nur statistischen Wert. Springe wäre bei einem Unentschieden im Pokal sicher dabei und Burgwedel würde mit einem Sieg die Chancen weiterhin wahren. Verzichten werden die Burgwedeler am Samstag auf Justin Magnus Behr müssen. Er brach sich beim Training am Mittwoch die Nase und wird nicht auflaufen können. Auch hinter dem Einsatz von Chris Meiser, der seit ein paar Wochen an einer Schulterverletzung laboriert, steht ein großes Fragezeichen. Die Springer werden in Burgwedel mit voraussichtlich fast vollständigem Kader antreten können. Verzichten muss Trainer Oleg Kuleshow voraussichtlich nur auf die beiden Verletzten Nils Eichenberger und Maximilian Kolditz.

Damit ist alles gesagt. Ein für beide Teams wichtiges und vermutlich hochinteressantes Handballderby steht an. Anwurf der Partie HSG Burgwedel gegen HF Springe ist am Samstag, den 29.04.2017 um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Burgwedel.


Allgemein

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25.04.17

Horst seine Sicht

HorstHSGB-Edelfan Horst Ramm verbrachte am letzten Samstag einen ruhigen Handballabend auf seiner Ramhorst. Wie immer hat er ganz genau hingesehen und sich so seine Gedanken gemacht zu diesem und jenem gemacht. Was wären wir nur ohne unseren Horst? Viel Spaß beim Lesen!

 

Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt schon wieder in mir…

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Das war am Samstag spürbar.

Aber nicht bei unseren Jungs! Die haben sich allergrößte Mühe gegeben und waren inspiriert von den eigenen Möglichkeiten.

Das nahende Saisonende spiegelte sich vielmehr in der Defensivverweigerung unserer Gäste aus Bad Neustadt wieder. 

Für das Team aus Bad Neustadt ging es, bei realistischer Betrachtung der Tabellenkonstellation, nicht mehr um „Alles“.  Und da glaube ich, dass man in der Deckung drei bis vier Prozent zurückhaltender agiert und so eine Vielzahl von Torwürfen zugelassen hat, ohne dass sich unsere Jungs jeden einzelnen Wurf hart erarbeiten mussten.

Und trotzdem haben es JayBees Mannen hervorragend gelöst und konsequent ihr eigenes Spiel gespielt. Sie haben sich nicht einlullen lassen.

So konnte ich mich relativ früh relativ entspannt in die Halle setzen und viele schöne Tore genießen. Übrigens auf beiden Seiten.

Anspannung ohne Happyend hatte ich schließlich schon ausreichend am Nachmittag bei der Fußballübertragung aus Aue….

Deshalb stand am Ende ein verdienter

 

37:28 Sieg gegen den HSC Bad Neustadt

 

auf dem Tableau.

 

Ich bin in den 60 Minuten nur wenige Male aus meiner Fanlethargie erwacht.

Zum einen bei der roten Karte für den Spielertrainer unserer Gäste und den anschließenden lautstarken Diskussionen von JayBee mit der Gästebank, mit den Schiedsrichtern und dem Schiedsgericht und eigentlich mit allen Anwesenden.

Und zum anderen bei der Verletzung von Maurice.

Bei der roten Karte und der sich daraus entwickelnden Diskussionsfreude dachte ich kurz, ich sei schon wieder in Misburg.  ...und treffe gleich meine Kumpels Elvis und Michael…

 

Bei der Verletzung von Maurice war mir schon ein wenig schummerig. Ihm wahrscheinlich auch. Insider sprachen von einem Cut unterhalb des Kinns in der Länge von ca. 4 cm. Böse Stimmen sprachen auch davon, dass es ungefähr so ausgesehen hat wie die „Geldeinwurföffnung“ bei einem Sparschwein.

Maurice war zum Spielende glücklicherweise schon wieder in der Halle. Frisch zusammengeflickt und mit einer gewissen Ergebniszufriedenheit ausgestattet.

Wenn Maurice ein Doppelkinn gehabt hätte, wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, eine kosmetische Korrektur vorzunehmen und den Faden ein klein wenig straffer anzuziehen…

Da sein Body Mass Index aktuell keinen Anlass zur Kritik bietet, war diese Straffung zum Glück nicht erforderlich.

In Schutz nehmen möchte ich dabei ausdrücklich den Bad Neustädter Gary Hines, der irgendwie an der Spielsituation, die zur Verletzung führte, beteiligt war. Das war definitiv kein absichtliches Foulspiel. Ich würde es in die Rubrik Pech gehabt einordnen.

Gary Hines ist ohnehin ein gutes Stichwort. Ich habe selten einen Spieler gesehen, der sooooo hoch springen kann! Wie ein Menschenflummi!

Markus, wenn da was geht für die neue Saison, bestelle ich hiermit schon wieder eine Dauerkarte! Den würde ich gerne in unserem Trikot sehen. Der hat Publikumslieblingpotential!

 

In der letzten Woche habe ich online Expertenschelte bekommen. Selbsternannte Fachleute haben meine Kritik an den Schiedsrichtern zum Anlass genommen und meine Fachkompetenz in Frage gestellt! Was bilden die sich ein?

Diese Rubrik heißt „Horst seine Sicht“ und nicht „Regelkunde von und mit dem DHB“ und auch nicht „Mach mit, machs nach, machs besser“!

Nichts für gut. Ich verzeihe euch! Wenn wir uns das nächste Mal treffen, gebt ihr Kritiker einfach einen aus und schon ist alles wieder gut!

Die Schiris von Samstag fand ich übrigens richtig gut! Souverän und ohne Neigung zur Selbstdarstellung. Und trotzdem konsequent in ihren Entscheidungen!

 

Nach all den Hiobsbotschaften an der Spielerfront in den letzten Wochen, sehe ich ein Licht am Horizont. Und zwar ein ziemlich helles.  Eins mit Bundesligaerfahrung!

Herzlich Willkommen, Florian Freitag!

Einer, der in Kiel gegen den großen THW getroffen hat, wird unser Team bereichern. Da bin ich mir sicher. Ich habe jetzt schon den Duft des großen Handballs in meiner pollengeplagten Nase.

Jetzt geht es mir wieder besser! Bis zum nächsten Mal!

Euer Horst

 


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24.04.17

HSG Burgwedel verpflichtet Florian Freitag

FFEin Transfercoup ist den Handballern der HSG Burgwedel gelungen. Die Drittligamannschaft aus dem Norden Hannovers hat für die beiden kommenden Spielzeiten Florian Freitag vom Bundesligisten TSV GWD Minden unter Vertrag genommen. Vor einer Woche war er mit seinem aktuellen Team noch beim sensationellen Unentschieden gegen den THW Kiel im Einsatz und hat in der Kieler Sparkassenarena einen Treffer erzielen können. Ab Juli wird der 25-jährige Spielmacher in der Sporthalle Auf der Ramhorst für die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer auflaufen.

Der gebürtige Dortmunder spielte bis zum Jahr 2009 in der Jugendabteilung des OSC Dortmund, ehe er im Alter von 17 Jahren nach Minden wechselte. Mit der A-Jugend von GWD wurde er 2009 Dritter der Deutschen Meisterschaften und ein Jahr später deutscher Vizemeister. 2011 machte der 189 cm große Rechtshänder in Minden sein Abitur und absolvierte in der Folgezeit elf Länderspiele für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft. Seine Bundeswehrzeit absolvierte Freitag u.a. in der Sportförderkompanie in Warendorf gemeinsam mit Kay Behnke und Sören Kress aus dem aktuellen HSGB-Team. Die ersten Herrenjahre verbrachte er in der Reservemannschaft von GWD und wurde sporadisch auch in der Bundesliga eingesetzt. Seit der Saison 2014/2015 spielte Freitag ausschließlich im Bundesligakader der Ostwestfalen. Mittlerweile kann er auf 110 Bundesligaspiele und 113 Tore zurückblicken. In der laufenden Bundesligasaison kann der Spielmacher 25 Bundesligaeinsätze vorweisen, in dem ihm 40 Tore glückten. Auch bei GWD wurde er zuletzt überwiegend auf der mittleren Rückraumposition eigesetzt.

Nach erfolgreichem Bachelorabschluss am Campus Minden der Fachhochschule Bielefeld setzt Florian Freitag zum nächsten Semester sein Architekturstudium in Hannover oder Hildesheim fort, wo er den Masterabschluss anstrebt. Mit seiner Freundin Carolin, die studienbedingt schon seit einigen Jahren in Hannover wohnt, wird er im Sommer eine gemeinsame Wohnung in die Landeshauptstadt beziehen.

Die HSG Burgwedel freut sich, mit Florian Freitag einen erfahrenen Handballer verpflichtet zu haben. Nach den Vorstellungen von HSG-Trainer Jürgen Bätjer soll der routinierte Spielmacher eine der zentralen Position im neuen Drittligateam der Burgwedeler werden. Herzliche Willkommen Auf der Ramhorst!


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23.04.17

HSGB zu stark für HSC Bad Neustadt

Kay BehnkeIn der Partie des 28. Spieltages der 3. Liga Ost konnte sich die HSG Burgwedel vor eigenem Publikum mit 37:28 gegen den HSC Bad Neustadt durchsetzen. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Bätjer spielten wie aus einem Guss und zeigten eines ihrer besten Saisonspiele. Durch den doppelten Punktgewinn hat die HSGB weiterhin die Möglichkeit, Tabellenplatz 6 und die Qualifikation für den Pokalwettbewerb des Deutschen Handballbundes zu erreichen.

Burgwedel musste ohne Chris Meiser (Schulterverletzung) und Lennart Carstens (Kreuzbandriss) antreten und war sofort im Spiel. Anfangs konnte der HSC Bad Neustadt noch mithalten und gestaltete die Partie bis zur 8. Minute ausgeglichen (5:5). Dann aber setzten sich die Gastgeber Tor um Tor ab. Burgwedel spielte hochkonzentriert und sprühte vor Tatendrang. Die Abwehr stand sehr sicher und konnte sich zudem auf Schlussmann Patrick Anders verlassen, der einige Paraden zeigte. Über die erste und zweite Welle gelangen einfache Tore und auch das gebundene Offensivspiel der HSG war vom Feinsten. Burgwedel spielte geduldig und kreativ, bis der freie Mann gefunden war. Auch an der Wurfeffektivität gab es nichts zu beanstanden. Die Gastgeber setzten sich vor allem durch die Tore von Maurice Herbold und Kay Behnke (Foto) bis Mitte der ersten Halbzeit auf 14:7 ab. Nach einem Schlag in das Gesicht von Sören Kress wurde HSC-Spieler Margots Valkovskis disqualifiziert und durfte nur noch zusehen. Burgwedel marschierte und baute den Vorsprung noch weiter aus. In Halbzeit 1 gab es am Spiel der Gastgeber nichts zu beanstanden. Bis zur Pause baute die HSG den Vorsprung weiter aus. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff verletzte sich Torjäger Maurice Herbold nach einem unglücklichen Foul von Gary Hines. Er wurde mit einer klaffenden Platzwunde am Kinn ins Krankenhaus gebracht, die dort mit 5 Stichen genäht wurde. Pünktlich zum Abpfiff war er wieder in der Halle. Zur Pause lag Burgwedel verdient mit 22:13 in Führung.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel am Spiel. Bad Neustadt war jetzt besser drauf und spielte munter mit. Auch wenn der Abstand zwischenzeitlich etwas verkürzt werden konnte, kontrollierte Burgwedel die Partie und agierte sicher. Schnell wurde deutlich, dass für Bad Neustadt an diesem Tag nichts zu holen war. Trotzdem bemühten sich die Gäste und spielten die Partie mit vollem Einsatz zu Ende. Bei Burgwedel stand jetzt Colin Räbiger zwischen den Pfosten, der einen Strafwurf vereitelte und an die Leistung von Patrick Anders anknüpfte. Im HSG-Angriff übernahm Spielmacher Sören Kress das Torewerfen und Kay Behnke war in seinem Tatendrang nicht zu bremsen. Ihm gelangen über die rechte Seite insgesamt 12 Tore, seine mit Abstand beste Saisonleistung. Nach einer Dreiviertelstunde waren die Gastgeber mit 30:18 vorn, die Begegnung war damit entschieden. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ Burgwedel auf der Zielgeraden in der Konzentration ein wenig nach. Bad Neustadt konnte, auch weil Trainer Bätjer jetzt viel durchwechselte, das Ergebnis bis zum Ende ein wenig freundlicher gestalten. Nach 60 Minuten leuchtete ein verdienter 37:28-Heimsieg auf der Anzeigetafel der Sporthalle Auf der Ramhorst.

Nach dem Spiel analysierte ein zufriedener Trainer Jürgen Bätjer die Partie wie folgt: „Kompliment an meine Mannschaft. Das war schon mehr als gut heute. Wir hatten die Partie unter Kontrolle und waren die bessere Mannschaft. Es freut mich, dass wir seit Wochen relativ konstant spielen und vor allem im Angriff sehr kreativ agieren. Da haben wir zahlreiche Ideen und viel Geduld, das sieht nicht nur gut aus, es ist auch erfolgreich. Die Defensive ist eh unser Prunkstück. Wenn wir wie heute 37 Tore werfen, können wir auch ruhig mal 28 Gegentreffer kassieren. Alle drei Torhüter waren stark und in der Offensive muss ich natürlich Kay Behnke hervorheben. Für 12 Feldtore aus 14 Versuchen bekommt er ein Sonderlob. Er sprühte vor Spielwitz und Wurffreude. Wenn bei ihm jetzt noch ein wenig mehr Konstanz hinzukommt, bin ich wunschlos glücklich. Aber auch alle anderen Spieler konnten überzeugen. Sören Kress hat mir gut gefallen und auch Maurice Herbold und Tim Zechel waren stark. Mit dem Sieg haben wir es weiterhin selbst in der Hand. Die Rechnung ist ganz einfach. Wir müssen das Derby am kommenden Samstag gegen Springe und am letzten Spieltag in Rodgau mit 5 Toren gewinnen. Dann wären wir in der kommenden Saison im DHB-Pokal dabei. Das wird schwer, ist aber nicht unmöglich. Ich freue mich auf zwei Endspiele.“

HSG Burgwedel: Patrick Anders, Colin Räbiger, Jan Schenkel – Christian Hoff (1), Sören Kress (7), Nils Wilken, Erik Gülzow (3), Maurice Herbold (6), Kay Behnke (12), Jannis Wilken (2), Steffen Dunekacke (2), Justin Magnus Behr und Tim Zechel (4).



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MATCH

3.Liga

Ergebnis der Saison
2016/2017

8. HSG Burgwedel



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TABELLE

1. HC Elbflorenz
2. Eintracht Hildesheim
3. HF Springe
4. TV Großwallstadt
5. MSG Groß Bieberau/Modau
6. HSG Rodgau Nieder-Roden
7. HSV Hannover
8. HSG Burgwedel
9. HSG Hanau
10. TSV Burgdorf II
11. HSC Bad Neustadt
12. TV Gelnhausen
13. HSC 2000 Coburg II
14. SG LVB Leipzig
15. MSG Groß Umstadt
16. TV Kirchzell


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