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05.05.17

HSGB vor Endspiel in Rodgau Nieder-Roden

Jürgen BätjerFür die Drittligahandballer der HSG Burgwedel steht am kommenden Samstag das letzte und auch wichtigste Spiel der Handballsaison 2016/17 auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer tritt am 06.05.2017 um 19 Uhr bei der HSG Rodgau Nieder-Roden zum Endspiel um Tabellenplatz 6 an. Dieser würde in der kommenden Saison zur Teilnahme am Pokalwettbewerb des Deutschen Handballbundes berechtigen und Burgwedel hat es selbst in der Hand, diesen Platz zu erreichen. Dafür ist ein Sieg mit mindestens fünf Toren erforderlich. Nach der 26:30 Hinspielniederlage vom 17.12.2016 muss die HSGB den direkten Vergleich gewinnen, um in der Tabelle noch an Rodgau vorbeizuziehen. Zweifelsohne keine leichte Aufgabe aber auch keineswegs unmöglich. Die Chancen stehen nach Einschätzung von Trainer Jürgen Bätjer 50:50, allein die Tagesform wird entscheiden.

Seine Mannschaft hat sich zuletzt gut präsentiert und im Handballjahr 2017 aus 14 Spielen 15:11 Punkte gewonnen. Um ähnlich erfolgreich zu sein, wie in der Hinrunde, in der 17 Punkte erreicht wurden, wäre ein weiterer Sieg erforderlich. Dabei setzt der HSGB-Trainer in Rodgau auch auf den Effekt des letzten Spieles als HSG Burgwedel. Zur neuen Saison wird die HSGB als Handball Hannover-Burgwedel (HHB) an den Start gehen und das Gesicht seiner Mannschaft wird sich erheblich verändern. Einige Spieler werden in Rodgau letztmalig für Burgwedel auflaufen und wollen sich im finalen Spiel im HSGB-Trikot noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Patrick Anders, Eric Gülzow, Christian Hoff, Sören Kress, Chris Meiser, Tim Zechel und Jannis sowie Nils Wilken wurden bereits am letzten Wochenende nach dem Heimspiel in der Sporthalle auf der Ramhorst offiziell verabschiedet. Was gäbe es besseres, als mit dem Erreichen des DHB-Pokalwettbewerbes den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte zu erreichen? An Motivation dürfte es vor dem Endspiel nicht mangeln und auch Trainer Jürgen Bätjer bringt es auf den Punkt: „Wir sind heiß und wollen in Rodgau nicht nur das Spiel, sondern auch den direkten Vergleich gewinnen. 29 Partien haben wir auf dieses Spiel hingearbeitet, jetzt ist die Chance tatsächlich da und die wollen wir nutzen. Motivieren brauche ich meine Jungs nicht, sie haben sich zu einem tollen Team entwickelt und wollen in ihrem letzten gemeinsamen Spiel noch einmal alles geben. Doch einfach wird die Sache nicht. Rodgau hat die ganze Saison über mindestens auf Platz 6 gestanden und wird sich am letzten Spieltag nicht so einfach überrumpeln lassen. Zudem werden sie nach der Niederlage in Kirchzell auch motiviert sein, die Saison erfolgreich abzuschließen. Doch selbst bei einer Niederlage in Rodgau geht für uns die Welt nicht unter. Wir werden in kein Loch fallen und können auch bei Platz 7 oder 8 auf eine ordentliche Saison zurückblicken. Die Punktverluste in den Derbys sind ärgerlich und tun auch weh, aber alles in allem war das in diesem Jahr unterm Strich schon mehr als nur zufriedenstellend.“


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02.05.17

Horst seine Sicht

Horst RammAm kommenden Samstag kommt es in der 3. Liga Ost zum Showdown um Tabellenplatz 6, der in der nächsten Saison zur Teilnahme am DHB-Pokal berechtigt. Natürlich hat sich auch Urgestein Horst Ramm so seine Gedanken zur Partie der HSG Rodgau gegen seine HSGB gemacht. Dabei wird unser Horst mal wieder ein wenig sentimental.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und gute Unterhaltung!

 


Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt schon wieder in mir…

 

Showdown in Hessen! Am Samstag um 19:00 Uhr steigt in Rodgau/Nieder-Roden das Endspiel für die Qualifikation zur ersten Runde im DHB Pokal!

Unsere HSGB gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden.

Gut, wir müssen mit mindestens fünf Toren Unterschied gewinnen. Aber vielleicht legt Kempa, der Gott des Handballs, ja ein bisschen Wunder in die Einkaufstüte einer wirklich guten Saison ohne Abstiegssorgen. Es liegt dann an euch, ob die großen Flensburger und Kieler Fische auf der Speisekarte der Saison 2017/18 stehen.

Große Sportwunder hat es immer wieder gegeben.

Das Wunder von Bern 1954 ist hinreichend beschrieben worden.

Es gab aber noch andere.

„The miracle on ice“ 1980 bei den olympischen Winterspielen in Lake Placid zum Beispiel. Als eine amerikanische Collegemannschaft im Eishockey die Sensation schaffte und die als unschlagbar geltende russische Sbornaja vom Eis fegte als wären sie lediglich Curlingsteine.

Oder die unvergessene Nacht in Istanbul 2005. Als der emotionalste aller Fußballclubs, der FC Liverpool, im Champions League Finale zur Halbzeit gegen den AC Mailand aussichtslos mit 0:3 zurücklag. ...und am Ende im Elfmeterschießen triumphierte.

Sie haben es geschafft, weil sie an sich geglaubt haben! Und weil sie mutig genug waren, das Unmögliche zu realisieren!

Mehr verlange ich gar nicht!

Krönt eure Saison.

Und falls es nicht reicht, geht aufrecht in die Kabine in dem Wissen, dass ihr auch in diesem Spiel alles versucht habt. 

Auf der Rückfahrt ist sowieso „Feuer frei“ und das Vernichten des Erinnerungsvermögens angesagt!

 

Nur dem scheinbaren Unwillen der HSG Rodgau, den angestrebten sechsten Tabellenplatz in einem Auswärtsspiel klar zu machen, ist es geschuldet, dass für uns noch die Chance besteht, selbst Tabellenplatz sechs zu erreichen. Die hessischen Herren möchten lieber zu Hause feiern!

Ich hoffe, diese Rechnung ist fehlerhaft! Sie sollten wissen, dass es anders als in einer Mathematikklausur im Sport kein folgerichtig gibt. Da gibt es richtig oder falsch, barfuß oder Lackschuh, Sekt oder Selters, Bon Scott oder Florian Silbereisen…

Ich wünsche uns für Samstag ganz viel Bon Scott und ganz viel Sekt…

 

Dass wir das letzte Heimspiel der Saison mit

 

28:29 gegen Springe

 

verloren haben, ist bei der Verabschiedungszeremonie ein wenig untergegangen. Ein bisschen sentimental war es schon auf der Tribüne und auch unten auf der Platte.

Das ist die Traurigkeit, die einsetzt, wenn die Kinder aus der elterlichen Wohnung ausziehen. Man hat sich viele Jahre mit ihnen gefreut und sich oft genug maßlos über sie geärgert. Aber man hat sie lieb und erinnert sich gerne an die gemeinsame Zeit im gemeinsamen Wohnzimmer…

 

Über die Gründe der Niederlage hülle ich den Mantel des Schweigens. Nur so viel: ich bin froh, dass sich die Wischer und die Fotografen nicht verletzt haben. Die Bälle flogen schon relativ scharf an ihnen vorbei. Und dass obwohl sie gefühlte 10 Meter vom Tor entfernt positioniert waren…

Und auch die letzte Entscheidung der Schiedsrichter bleibt unkommentiert. Ich möchte der Fachwelt nicht wieder Gelegenheit bieten, sich zu selbsternannten Präsidenten der Klugscheißervereinigung zu erheben.

 

Jetzt geht es mir wieder besser! Bis zum nächsten Mal!

 

Euer Horst

 

...und jetzt Helden werden!!!!!!


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30.04.17

Schiedsrichter entscheiden Derby zwischen HSGB und Springe

Kay BehnkeEs ging um viel im hannoverschen Derby des 29. Spieltages in der 3. Liga Ost zwischen der HSG Burgwedel und den Handballfreunden aus Springe. Beide Teams gingen in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Burgwedel hochmotiviert in die Partie. Springe wollte sich durch einen Punktgewinn die Qualifikation für den DHB Pokal vorzeitig sichern, Burgwedel sich mit einem Sieg die Chance auf den selben Wettbewerb weiterhin wahren.

Beide Teams waren sofort im Spiel. Schon nach drei Minuten waren sechs Tore (3:3) gefallen und alle Akteure sprühten vor allem im Angriff vor Spielfreude. Das Defensivverhalten entsprach dagegen nicht den Vorstellungen beider Trainer. Oleg Kuleschov und Jürgen Bätjer wechselten schon frühzeitig die Torhüter. Burgwedel konnte sich bis Mitte der ersten Halbzeit leicht absetzen und lag beim 8:6 und 9:7 vorn. In dieser Phase war es vor allem HSGB-Spielmacher Sören Kress, der Verantwortung übernahm und drei Würfe in den Springer Tormaschen unterbringen konnte. Die Handballfreunde hielten aber dagegen und schafften durch drei Tore am Stück die Führung zum 10:9 (18. Minute). Auch in der Folge lagen die Gäste vorn. Burgwedel verlor kurzzeitig den roten Faden, nachdem Shooter Maurice Herbold verletzungsbedingt nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Erik Gülzow vertrat ihn aber gut und konnte sich mit zunehmender Spieldauer steigern. Springe setzte sich weiter ab und lag nach 26 Spielminuten mit 17:13 in Führung. HSG-Torhüter Patrick Anders, der für Colin Räbiger wieder ins Tor zurückgekommen war, parierte kurz der der Halbzeit einen Strafwurf der Gäste, die mit einer 18:15-Führung in die Pause gingen.

Nach dem Wechsel hatte Burgwedel den besseren Start. Schnell war der Ausgleich (19:19 und 20:20) hergestellt und fortan entwickelte sich ein Derby auf Augenhöhe. Beide Teams spielten mit offenem Visier und schenkten sich nichts. Es ging hart, aber ausgesprochen fair zu und die gut 400 Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Die Handballfreude zogen auf 23:20 davon, kurze Zeit später war Burgwedel beim 23:24 aber wieder dran. Erik Gülzow (6) und Sören Kress (8/2) trafen mehrfach und endlich kamen auch die Anspiele auf Kreisläufer Tim Zechel an, der 5x einnetzen konnte. Trotzdem ließ sich Springe nicht verunsichern und blieb vorn. Jetzt konnten auch die Abwehrreihen und beide Torhüter überzeugen. Patrick Anders in HSGB-Kasten hatte starke Szenen, sein Gegenüber Daniel Hoffmann im Tor der Handballfreunde entschärfte einige Burgwedeler Würfe. Hendrik Pollex brachte Springe 3,5 Minuten vor dem Ende mit 29:26 nach vorn, die Gastgeber steckten jedoch nicht auf. Patrick Anders hielt doppelt und Christian Hoff und Sören Kress verkürzten für die HSG auf 28:29. Gästetrainer Oleg Kuleschov nahm 31 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit und versuchte seine Spieler zu beruhigen. Das gelang ihm jedoch nicht und als seine Spieler wenige Sekunden danach, Burgwedel hatte auf eine Manndeckung umgestellt, den Ball verdaddelten, kamen die Gastgeber noch einmal in Ballbesitz. Es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, als Christian Hoff auf der rechten Seite freigespielt und beim Wurf regelwidrig gefoult wurde. Die beiden Unparteiischen entschieden zum Entsetzen der Gastgeber (Foto) jedoch nicht auf Strafwurf, sondern pfiffen zur Verwunderung vieler Zuschauer ein Stürmerfoul. Eine klare Fehlentscheidung, die Springe einen glücklichen Sieg und Burgwedel um einen möglichen Punktgewinn brachte.

Die Handballfreunde feierten wie schon im Hinspiel einen knappen Sieg (29:28) und konnten den vierten Tabellenplatz damit zementieren. Durch die Niederlage von Rodgau Nieder-Roden beim TV Kirchzell hat es jedoch auch die HSG Burgwedel noch in der Hand, Tabellenplatz 6 und die Qualifikation für den DHB-Pokal zu schaffen. Am kommenden Samstag kommt es zwischen beiden Teams zum Endspiel um Tabellenplatz 6. Das Hinspiel in Burgwedel gewann Rodgau mit 30:26. Ein Sieg mit 5 Toren würde der HSGB den besseren direkten Vergleich bescheren und die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer auf Tabellenplatz 6 hieven.

Dieser kommentierte das Derby gegen Springe wie folgt: „Glückwunsch an Springe und Kompliment an meine Mannschaft. Wir hatten nicht unseren besten Tag, konnten aber kämpferisch überzeugen. Darauf kommt es im Derby an und ein Punkt wäre heute auch verdient gewesen. Unsere Abwehr in Halbzeit 1 hat mir nicht gefallen, nur elf Gegentore in den zweiten 30 Minuten waren da schon viel besser. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit zu viele gute Chancen nicht in Tore ummünzen können. Gerade über außen war die Quote hier zu schlecht. Am Ende verweigern uns die beiden Schiedsrichter einen ganz klaren Strafwurf und entscheiden ein tollen Handballspiel. Für uns ist der Drops allerdings noch nicht gelutscht. Wir bekommen am letzten Spieltag ein echtes Endspiel um Platz 6 und fahren nach Rodgau Nieder-Roden, um dort mit 5 Toren zu gewinnen und uns die Qualifikation für den DHB-Pokal zu sichern. Ich hoffe, dass wir dann mit voller Kapelle wieder mehr Alternativen haben und bin optimistisch.“

HSG Burgwedel: Patrick Anders, Colin Räbiger, Jan Schenkel – Christian Hoff (3), Sören Kress (8/2), Nils Wilken, Eric Gülzow (6), Maurice Herbold (1), Kay Behnke (3), Jannis Wilken (1), Steffen Dunekacke (1) und Tim Zechel (5).


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27.04.17

HSG empfängt Springe zum Derby mit Endspielcharakter

SpringeZum letzten Heimspiel der Handballsaison 2016/17 begrüßt die HSG Burgwedel am kommenden Samstag die Handballfreunde aus Springe. Ab 19 Uhr stehen sich in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel der aktuelle Tabellenvierte und der Siebte der 3. Liga Ost gegenüber.

Wie immer beim letzten Heimspiel einer Spielzeit wird auch am Samstag ein wenig Wehmut in der Luft liegen. Die HSG wird vor eigenem Publikum letztmalig mit dem aktuellen Team auflaufen. Das Gesicht der Mannschaft wird sich nach dieser Saison deutlich verändern, einige Spieler werden den Verein verlassen und künftig anderswo auf Torejagd gehen. Chris Meiser schließt sich Eintracht Hildesheim an, Sören Kress wechselt zu Eintracht Hagen und Tim Zechel läuft künftig für TuSEM Essen auf. Der TV Cloppenburg konnte sich die Dienste von Erik Gülzow sichern und Jannis Wilken wechselt zum Northeimer HC. Sein Bruder Nils spielt demnächst voraussichtlich für Söhre. Patrick Anders und Christian Hoff werden vorerst eine Handballpause einlegen, für beide steht ab sofort der Beruf im Vordergrund. Auch Physiotherapeut Max Müller wird das Team im Heimspiel gegen Springe letztmalig betreuen. Die HSG Burgwedel bedankt sich bei Allen für eine tolle Zeit in Großburgwedel und wünscht Ihnen für die neuen Aufgaben viel Glück und Erfolg.

Damit wird es zur neuen Saison einen großen Umbruch bei der HSGB geben. Nicht nur der Name des Vereins ändert sich (HHB), auch das Gesicht des Teams wird ein anderes sein. Kay Behnke, Justin Magnus Behr, Lennart Carstens (nach einem Jahr verletzungsbedingter Pause), Steffen Dunekacke, Maurice Herbold, Colin Räbiger und Jan Schenkel werden durch Pascal Kinzel (Eintracht Hildesheim), Thomas Bergmann (Lehrte) und Florian Freitag (GWD Minden) verstärkt. Weitere Neuverpflichtungen sind in Vorbereitung, hinter den Kulissen wird akribisch an der Zusammenstellung der neuen Mannschaft gearbeitet. Die Verantwortlichen sind optimistisch, für die erste Saison als Handball Hannover-Burgwedel e.V. eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenstellen zu können.

Trotz der Umstellung des Teams zur neuen Saison steht aktuell noch das Erreichen des sportlichen Zieles im laufenden Wettbewerb im Vordergrund. Zwei Spieltag vor dem Saisonende hat die HSG Burgwedel noch immer die Möglichkeit, sich aus eigener Kraft die Qualifikation für den Pokalwettbewerb des Deutschen Handballbundes zu sichern. Dafür ist der 6. Tabellenplatz erforderlich und um diesen zu erreichen, müssen die beiden letzten Partien gewonnen werden. Nach dem Heimspiel gegen Springe folgt am 06.05.2017 die finale Begegnung bei der HSG Rodgau Nieder-Roden in Hessen.

Zum Duell gegen die Handballfreunde aus Springe muss nicht viel gesagt werden. In den letzten sechs Jahren hat es zwischen beiden Teams insgesamt neun Begegnungen gegeben, von denen die Handballfreunde sechs gewinnen konnten. Auch im Hinspiel hatte Springe am 10.12.16 knapp mit 27:26 die Nase vorn. Nur zu gerne würde sich die HSG für die unglückliche Hinspielniederlage revanchieren. Doch auch für Springe hat die Begegnung mehr als nur statistischen Wert. Springe wäre bei einem Unentschieden im Pokal sicher dabei und Burgwedel würde mit einem Sieg die Chancen weiterhin wahren. Verzichten werden die Burgwedeler am Samstag auf Justin Magnus Behr müssen. Er brach sich beim Training am Mittwoch die Nase und wird nicht auflaufen können. Auch hinter dem Einsatz von Chris Meiser, der seit ein paar Wochen an einer Schulterverletzung laboriert, steht ein großes Fragezeichen. Die Springer werden in Burgwedel mit voraussichtlich fast vollständigem Kader antreten können. Verzichten muss Trainer Oleg Kuleshow voraussichtlich nur auf die beiden Verletzten Nils Eichenberger und Maximilian Kolditz.

Damit ist alles gesagt. Ein für beide Teams wichtiges und vermutlich hochinteressantes Handballderby steht an. Anwurf der Partie HSG Burgwedel gegen HF Springe ist am Samstag, den 29.04.2017 um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Burgwedel.


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25.04.17

Horst seine Sicht

HorstHSGB-Edelfan Horst Ramm verbrachte am letzten Samstag einen ruhigen Handballabend auf seiner Ramhorst. Wie immer hat er ganz genau hingesehen und sich so seine Gedanken gemacht zu diesem und jenem gemacht. Was wären wir nur ohne unseren Horst? Viel Spaß beim Lesen!

 

Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt schon wieder in mir…

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Das war am Samstag spürbar.

Aber nicht bei unseren Jungs! Die haben sich allergrößte Mühe gegeben und waren inspiriert von den eigenen Möglichkeiten.

Das nahende Saisonende spiegelte sich vielmehr in der Defensivverweigerung unserer Gäste aus Bad Neustadt wieder. 

Für das Team aus Bad Neustadt ging es, bei realistischer Betrachtung der Tabellenkonstellation, nicht mehr um „Alles“.  Und da glaube ich, dass man in der Deckung drei bis vier Prozent zurückhaltender agiert und so eine Vielzahl von Torwürfen zugelassen hat, ohne dass sich unsere Jungs jeden einzelnen Wurf hart erarbeiten mussten.

Und trotzdem haben es JayBees Mannen hervorragend gelöst und konsequent ihr eigenes Spiel gespielt. Sie haben sich nicht einlullen lassen.

So konnte ich mich relativ früh relativ entspannt in die Halle setzen und viele schöne Tore genießen. Übrigens auf beiden Seiten.

Anspannung ohne Happyend hatte ich schließlich schon ausreichend am Nachmittag bei der Fußballübertragung aus Aue….

Deshalb stand am Ende ein verdienter

 

37:28 Sieg gegen den HSC Bad Neustadt

 

auf dem Tableau.

 

Ich bin in den 60 Minuten nur wenige Male aus meiner Fanlethargie erwacht.

Zum einen bei der roten Karte für den Spielertrainer unserer Gäste und den anschließenden lautstarken Diskussionen von JayBee mit der Gästebank, mit den Schiedsrichtern und dem Schiedsgericht und eigentlich mit allen Anwesenden.

Und zum anderen bei der Verletzung von Maurice.

Bei der roten Karte und der sich daraus entwickelnden Diskussionsfreude dachte ich kurz, ich sei schon wieder in Misburg.  ...und treffe gleich meine Kumpels Elvis und Michael…

 

Bei der Verletzung von Maurice war mir schon ein wenig schummerig. Ihm wahrscheinlich auch. Insider sprachen von einem Cut unterhalb des Kinns in der Länge von ca. 4 cm. Böse Stimmen sprachen auch davon, dass es ungefähr so ausgesehen hat wie die „Geldeinwurföffnung“ bei einem Sparschwein.

Maurice war zum Spielende glücklicherweise schon wieder in der Halle. Frisch zusammengeflickt und mit einer gewissen Ergebniszufriedenheit ausgestattet.

Wenn Maurice ein Doppelkinn gehabt hätte, wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, eine kosmetische Korrektur vorzunehmen und den Faden ein klein wenig straffer anzuziehen…

Da sein Body Mass Index aktuell keinen Anlass zur Kritik bietet, war diese Straffung zum Glück nicht erforderlich.

In Schutz nehmen möchte ich dabei ausdrücklich den Bad Neustädter Gary Hines, der irgendwie an der Spielsituation, die zur Verletzung führte, beteiligt war. Das war definitiv kein absichtliches Foulspiel. Ich würde es in die Rubrik Pech gehabt einordnen.

Gary Hines ist ohnehin ein gutes Stichwort. Ich habe selten einen Spieler gesehen, der sooooo hoch springen kann! Wie ein Menschenflummi!

Markus, wenn da was geht für die neue Saison, bestelle ich hiermit schon wieder eine Dauerkarte! Den würde ich gerne in unserem Trikot sehen. Der hat Publikumslieblingpotential!

 

In der letzten Woche habe ich online Expertenschelte bekommen. Selbsternannte Fachleute haben meine Kritik an den Schiedsrichtern zum Anlass genommen und meine Fachkompetenz in Frage gestellt! Was bilden die sich ein?

Diese Rubrik heißt „Horst seine Sicht“ und nicht „Regelkunde von und mit dem DHB“ und auch nicht „Mach mit, machs nach, machs besser“!

Nichts für gut. Ich verzeihe euch! Wenn wir uns das nächste Mal treffen, gebt ihr Kritiker einfach einen aus und schon ist alles wieder gut!

Die Schiris von Samstag fand ich übrigens richtig gut! Souverän und ohne Neigung zur Selbstdarstellung. Und trotzdem konsequent in ihren Entscheidungen!

 

Nach all den Hiobsbotschaften an der Spielerfront in den letzten Wochen, sehe ich ein Licht am Horizont. Und zwar ein ziemlich helles.  Eins mit Bundesligaerfahrung!

Herzlich Willkommen, Florian Freitag!

Einer, der in Kiel gegen den großen THW getroffen hat, wird unser Team bereichern. Da bin ich mir sicher. Ich habe jetzt schon den Duft des großen Handballs in meiner pollengeplagten Nase.

Jetzt geht es mir wieder besser! Bis zum nächsten Mal!

Euer Horst

 



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