TURNERSCHAFT
GROSSBURGWEDEL
HANDBALL

SPANNUNG - EMOTION - LEIDENSCHAFT

Allgemein

05.09.16

Kommentar von Horst Ramm

SmileyAls weiteren Neuzugang in dieser Saison können wir eine Verstärkung im Redaktionsteam der HSG Burgwedel begrüßen. Es ist uns gelungen, den ausgewiesenen Handballexperten und Urburgwedeler Horst Ramm als regelmäßigen Kommentator des Handballgeschehens in und um die Großburgwedeler Sporthalle zu verpflichten. Horst wird von Zeit zu Zeit, immer mit einem zwinkernden Auge und nicht zu viel Ernst, die eine oder andere Geschichte aufs Korn nehmen und ein wenig zur Unterhaltung beitragen. Wir wünschen allen viel Spaß beim Lesen und gute Unterhaltung.

Und bitte immer daran denken: Ist nur ein Spaß.

Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt in mir…

Samstag, 03.09.2016, ca. 17:45 Uhr.

Ich mache die Terrassentür auf und da ist etwas in der Luft. Ganz leicht nur. Keine Emission ausgelöst durch Grillgut des örtlichen Fleischereifachbetriebs.

Nein, ein Hauch von Leistungssport liegt in der Luft meiner Stadt!

Ich also raus aus dem Ballonseidenen und rein in die Jeans. Polohemd war noch in Ordnung. Dann auf das Fahrrad und dann „Auf die Ramhorst“.

Als ich ankam, stellt ich fest, dass nicht viele andere Mitbürger unserer Stadt dieselbe Idee hatten. Wenn nicht zufällig „Der Übervater (manche sagen auch Gottvater) des örtlichen Handballsports“ vor der Tür gestanden hätte, wäre ich ins Zweifeln gekommen, ob das Spiel überhaupt stattfindet.

Da ich aber schon einsamere Stunden durchgestanden habe (Geburtstag, Hochzeitstag etc.), habe ich es durchgezogen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst war ich irritiert, dass das Ganze nicht mehr TSG heisst, sondern HSGB! Egal, so lange wir nicht fliegen müssen oder wie ein Pharmazieunternehmen heißen. Oder wie eine Drogeriekette…

Beim Betreten der Halle habe ich mir wie jedes Jahr erstmal einen Überblick verschafft.

Die Anzahl der Reservespieler unserer Mannschaft war sehr übersichtlich. Ich zählte drei und einen Ersatztorwart, der nicht zu übersehen war. Verteilt auf zwei Bänke. Da hätte eine Bank locker gereicht. Gerade, weil ja immer nach Ehrenamtlichen geschrien wird, die beim Aufbau helfen. Da ist Einsparpotential vorhanden.

Sonst hat sich nicht viel geändert. Trainer T-Shirt spannt immer noch. Wenigstens hat er bei der Frisur keine Experimente gewagt.

Sechs Feldspieler plus Torwart. Diese Regel hatte zum Glück auch Bestand.

Das Spiel war munter. Lag auch daran, dass wir ständig in Führung lagen. Am Ende ließ die Kraft nach wegen der fehlenden Wechselspieler. Irgendwie fand ich es komisch, dass ich drei Wechselspieler für das Feld gezählt habe, aber faktisch nur zwei da waren… Kann aber auch an meinen Trinkgewohnheiten liegen.

Ist trotzdem blöd.

Montag: Bank

Dienstag: Bank

Mittwoch: Bank

Donnerstag: Bank

Freitag: Bank

und Samstag schon wieder.

Ich hoffe, seine Herzdame wollte am Sonntag beim nachmittäglichen Spaziergang nicht plötzlich eine Rast einlegen…

Mein Fazit des Samstags ist positiv!

1. Gewonnen (das ist das Wichtigste)

2. Der Maurice gehört wieder ganz zu uns (auch wichtig), GEILES Spiel!

3. Der Mann aus der zweiten Etage hat sich nicht den Kopf an der Latte gestoßen UND kann Siebenmeter halten

4. Der Mann aus der ersten Etage im Tor kann alles halten

5. Das Mikro vom Hallensprecher war fast das ganze Spiel über geschlossen. Geht doch...

Negativ war nur, dass es unten auf der Platte sehr windig gewesen sein muss.

Freunde, man kann auch aus der eigenen Hälfte das Tor treffen!

Also: Üben!!! Jürgen, mach was! Das kannst du auch ohne Taktiktafel erklären!

Jetzt geht es mir besser! Bis zum nächsten Mal!


Euer Horst

 

 

 

 








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