TURNERSCHAFT
GROSSBURGWEDEL
HANDBALL

SPANNUNG - EMOTION - LEIDENSCHAFT

1. Herren

20.11.16

HSGB siegt auch in Groß-Umstadt

Steffen DunekackeNach dem Sieg in Coburg haben die Drittligahandballer der HSG Burgwedel auch das Auswärtsspiel in Groß-Umstadt gewonnen. Nach 60 Minuten stand ein verdienter 27:23-Sieg zu Buche. Grundlage dafür waren zwei gute Torhüter und eine starke Abwehrleistung.

Verletzungsbedingt musste die HSGB in der Nähe vom Darmstadt ohne Lennart Carstens (Kreuzband) und Sören Kress (Schulter) antreten. Trainer Jürgen Bätjer standen nur zwei Torhüter und zehn Feldspieler zur Verfügung. Erstmalig dabei war Torhüter Colin Räbiger, der in der Woche mit einem Zweitspielrecht von GWD Minden nach Burgwedel gekommen war.

Groß-Umstadt begann gut und lag schnell mit 3:1 vorn. Burgwedel brauchte ein wenig, um auf Betriebstemperatur zu kommen. In der Anfangsphase der Begegnung ließen die Gäste zu viele Torchancen ungenutzt. Beim 7:7 nach einer guten Viertelstunde konnte aber ausgeglichen werden und fortan war Burgwedel spielbestimmend. HSG-Torjäger Maurice Herbold übernahm in dieser Phase Verantwortung und warf seine Mannschaft mit 8:7 und 9:8 in Führung. Aber auch seine Nebenleute ließen sich nicht lumpen. Chris Meiser, Steffen Dunekacke (Foto) und Nils Wilken waren erfolgreich. Burgwedel agierte jetzt konzentriert und konnte sich absetzen. Die HSG Abwehr stand kompakt und war zugleich beweglich, Torhüter Patrick Anders war ein sicherer Rückhalt. Die Gäste konnten sich auf 12:9 absetzen und diese Führung beim 14:11 mit in die Pause nehmen.

Burgwedel kam hochmotiviert aus der Kabine und war zur Stelle. Nach wenigen Minuten konnte die HSG-Führung auf 16:11 ausgebaut werden und es wurde ruhig in der mit 420 Zuschauern gut gefüllten Heinrich-Klein-Halle. In der Folge konnte die MSG den Abstand auf Burgwedel auf drei Treffer verkürzen (14:17), dann übernahmen aber die Gäste wieder das Kommando und setzten sich erneut auf fünf Treffer ab (15:20). Trainer Jürgen Bätjer brachte jetzt Neuzugang Colin Räbiger zwischen die HSG Pfosten und dieser bedankte sich mit einem guten Einstand. Die Gastgeber versuchten alles, Burgwedel spielte jedoch cool und konzentriert. Weitere Zwischenstände waren 21:16 und 23:18. Zehn Minuten vor dem Spielende bog die HSG bei einer 24:19-Führung auf die Siegerstraße ein und beim 26:21 fünf Minuten vor dem Ende war der Drops gelutscht. Der Vorsprung wurde jetzt verwaltet und der Sieg über die Zeit gebracht. Groß-Umstadt konnte nur noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Bei Schlusspfiff konnte mit dem 27:23 der zweite Auswärtssieg der Saison bejubelt werden.

Mit nunmehr 12:10 Punkten konnte die HSG Burgwedel in der Tabelle ein wenig klettern und steht im gesicherten Mittelfeld. HSG-Trainer Jürgen Bätjer analysierte das Spiel seiner Mannschaft wie folgt: „Wir kommen nicht gut in die Begegnung und liegen erst einmal hinten. Groß-Umstadt spielt eine recht unorthodoxe Deckung, darauf waren wir zwar vorbereitet, haben das aber anfangs nicht gut gelöst. Da waren wir noch zu ungeduldig und haben die falschen Entscheidungen getroffen. Im Laufe des Spiels konnten wir uns dann aber steigern und waren mit Doppelpässen über den Kreis erfolgreich. Tim Zechel holt einige Strafwürfe raus, Maurice Herbold trifft aus dem Rückraum und auch unsere Außen Steffen Dunekacke und Nils Wilken sind erfolgreich. Nach der Pause spielen wir dann souverän unseren Stiefel runter. Alle Spieler bekommen ausreichend Spielanteile und nutzen diese. Chris Meiser lenkt das Spiel gut und Justin Magnus Behr ist im 1 gegen 1 erfolgreich. Auch Eric Gülzow macht das gut und Colin Räbiger feiert einen tollen Einstand. Er löst in den letzten 20 Minuten einen starken Patrick Anders im Tor ab und steht diesem in Nichts nach. Unterm Strich gewinnen wir das Spiel mit einer erneut starken Deckungsleistung und nur 23 Gegentoren.“

HSG Burgwedel: Patrick Anders, Colin Räbiger – Jannis Wilken, Christian Hoff (1/1), Chris Meiser (4), Nils Wilken (3), Erik Gülzow (1), Maurice Herbold (7/2), Kay Behnke (2/1), Steffen Dunekacke (5), Justin Magnus Behr (2) und Tim Zechel (2).




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