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1. Herren

09.12.16

HSGB auf dem Zahnfleisch nach Springe

Jürgen BätjerAm Samstag stehen sich die Handballfreunde Springe und die HSG Burgwedel zum insgesamt neunten Mal in der 3. Liga gegenüber. Die zahlreichen Zuschauer können sich ab 18:00 Uhr auf ein sicherlich interessantes Spiel freuen, in das die Gastgeber als Favorit gehen.

Auch wenn beide Teams aktuell 15:11 Punkte aufweisen und in der Tabelle nur durch ein paar Tore voneinander getrennt sind, gehen die Hausherren mit der Empfehlung von vier Spielen ohne Niederlage in das Derby. Seit über einem Monat haben die Handballfreunde nicht mehr verloren und nur zu gerne würden sie sich von den heimischen Fans mit einem weiteren Sieg in die Winterpause verabschieden.

7:1-Punkte in Folge sind eine beeindruckende Serie und nach einem sehr durchwachsenen Saisonstart hat sich die Truppe vom Deister von Woche zu Woche steigern und in der Tabelle klettern können. Für einen Platz an der Tabellenspitze wird es nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in dieser Saison wohl nicht mehr reichen, eine Platzierung unter den TOP 3 ist aber durchaus noch realistisch.

Auch die bisherige Bilanz im Derby gegen Burgwedel spricht für Springe. In den bisherigen acht Begegnungen beider Teams konnten die Handballfreunde schon sechs Siege verbuchen. Ein Derby endete unentschieden und erst einmal konnte Burgwedel gewinnen. Dies war allerdings in Springe und die deutliche 26:32-Heimniederlage vom 20.10.2012 wurmt einige Springer Fans noch heute. Jürgen Bätjer war schon vor über vier Jahren als Trainer beim historischen Sieg in Springe mit von der Partie und auch Steffen Dunekacke, Chris Meiser und Justin-Magnus Behr werden sich noch an das bislang einmalige Erlebnis am Deister erinnern können.

Sonst waren es überwiegend Begegnungen, in denen Burgwedel über einen langen Zeitraum mit den Handballfreunden mithalten, am Ende deren Überlegenheit aber anerkennen musste. Im Durchschnitt konnte das Team vom Deister mit fünf Toren gegen die HSG gewinnen und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn dies nicht auch am Samstag der Fall ist.

Burgwedel kann mit Tabellenplatz 6 und 15:11 Punkten im bisherigen Saisonverlauf zwar mehr als zufrieden sein, die Mannschaft geht aktuell aber auf dem Zahlfleisch und sehnt die Weihnachtspause herbei. Seit Wochen kann Trainer Jürgen Bätjer verletzungsbedingt nur eine Rumpfmannschaft aufbieten und auch in Springe wird auf der Gästebank viel Platz sein. Lennart Carstens und Sören Kress werden weiterhin fehlen und in diesem Jahr nicht mehr für die HSG auflaufen können. Einige andere Spieler sind außerdem angeschlagen und können nicht über die volle Distanz gehen.

Somit kommt den Gästen nur die Außenseiterrolle zu. Wer HSG-Trainer Jürgen Bätjer (Foto) kennt, weiß aber, dass er nicht an seine alte Wirkungsstätte fährt, um die Punkte dort kampflos abzuliefern. Er will das Spiel so lange wie möglich offen gestalten und die Handballfreunde lange ärgern. Ob am Ende etwas Zählbares dabei herauskommt, wird auch von der Form der Gastgeber abhängen. Erwischen diese einen sehr guten Tag, wird für Burgwedel unter den aktuellen Voraussetzungen nicht viel zu holen sein. Wenn Burgwedel am Limit spielt und Springe Probleme hat, könnte aber durchaus eine Sensation möglich sein.  




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