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1. Herren

11.01.17

HSGB möchte Hinspielerfolg gegen Leipzig wiederholen

JubelAm kommenden Wochenende wird in der 3. Liga Ost das Handballjahr 2017 und gleichzeitig die Rückrunde der Saison 2016/2017 eingeläutet. Für die Mannschaft der HSG Burgwedel geht die Reise nach Sachsen. Die SG LVB Leipzig empfängt das Team von Trainer Jürgen Bätjer ab 15 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße.

Während Burgwedel zur Halbzeit der Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 15:15 auf Tabellenplatz 8 steht und durchaus zufrieden sein kann, rangieren die Sachen auf Position 13 und damit nur einen Platz vor der Abstiegszone. Die Hinrunde verlief für die SG LVB alles andere als befriedigend und bislang konnten erst vier Siege und zwei Unentschieden eingefahren werden. In neun Begegnungen mussten die Leipziger das Spielfeld als Verlierer verlassen.

Dafür war bislang vor allem die unzureichende Defensive der Sachsen verantwortlich. Leipzig verfügt aktuell über die zweitschlechteste Abwehr der Liga und hat im Schnitt 28,5 Gegentore je Spiel kassiert. In dieser Statistik ist nur der Tabellenletzte TV Kirchzell schlechter. Dabei sind die Angriffswerte der SG LVB gar nicht so schlecht. Hier konnten die Spieler von Trainer Nils Kühr schon 387 x ins Schwarze treffen (Schnitt 25,8) und liegen damit sogar leicht besser als die HSG Burgwedel. Dieser Wert ist für die Liga durchschnittlich und geht in Ordnung. Wenn man in jedem Spiel aber durchschnittlich 29 Tore werfe muss, um erfolgreich zu sein, ist das Gewinnen nicht so einfach. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Leipzig immer dann erfolgreich war, wenn der Gegner maximal 25 Tore erzielen konnte.

Die SG-Rechnung für das Spiel gegen Burgwedel ist damit recht einfach. Leipzig kann dann erfolgreich sein, wenn man im Angriff an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen und in der Abwehr stabiler steht. Burgwedel passt hier mit einem Abwehr- und Angriffsschnitt von gut 25 Toren durchaus ins Beuteschema von LVB.

Doch auch die HSG hat sich für das Spiel in der größten Stadt im Freistaat Sachen einiges vorgenommen. Burgwedel möchte nach dem deutlichen Testspielsieg vom letzten Wochenende in Baunatal auch bei der ersten Pflichtaufgabe erfolgreich sein. Möglichst schnell sollen die erforderlichen Punkte für den Klassenerhalt gesammelt werden und ein deutlicher Abstand zur Abstiegszone soll im Norden Hannovers für Ruhe sorgen. Alle Spieler des jungen und dünnen Kaders haben die Weihnachtspause zur Regeneration genutzt und wollen eine bessere Rückrunde als im letzten Jahr spielen. Ein Erfolg in Leipzig würde einen guten Start ins Handballjahr 2017 bedeuten und der jungen Burgwedeler Mannschaft Selbstvertrauen geben.

Zu Saisonbeginn war dies ähnlich. Burgwedel konnte die Auftaktbegegnung gegen Leipzig mit 28:26 gewinnen und positionierte sich fortan zwischen Tabellenplatz 6 und 11. Leipzig kam dagegen mit 2:12 Punkten sehr schlecht aus den Startlöchern und dümpelt seit dieser Zeit in den Tabellenregionen zwischen Platz 12 und 14 herum. Für beide Mannschaften kommt der Begegnung daher eine besondere Bedeutung zu. Leipzig will raus aus dem Tabellenkeller und Burgwedel will sich deutlich von den Abstiegsplätzen absetzen. Einen Favoriten gibt es nicht. Entscheidend wird sein, wer besser aus den Startlöchern ins Handballjahr 2017 kommt und die bessere Tagesform aufweisen kann. Auch ein enger Spielausgang wäre nicht verwunderlich.




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