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HANDBALL

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1. Herren

22.03.17

HSGB reist zum Altmeister nach Großwallstadt

HandballVor dem 25. Spieltag in der 3. Liga Ost weist die Tabellensituation deutliche Konturen auf und die 16 Mannschaften lassen sich in vier Gruppen einteilen. An der Spitze stehen der HC Elbflorenz aus Dresden und Eintracht Hildesheim, die die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga unter sich ausmachen werden. Dann folgen mit Großwallstadt, Rodgau/Nieder-Roden, Springe, Hannover, Groß Bieberau und Burgwedel sechs weitere Teams, die den Kampf um Tabellenplatz 6 und die Qualifikation für den DHB-Pokal aufgenommen haben. Auf den Plätzen 9-15 rangieren weitere sieben Mannschaften, die sich im Abstiegskampf befinden und von denen am Ende der Saison zwei den schweren Weg in die Oberliga antreten müssen. Die vierte und letzte Gruppe besteht nur aus dem TV Kirchzell, der abgeschlagen die rote Laterne führt und bereits nach dem nächsten Wochenende als Absteiger feststehen könnte.

Für die HSG Burgwedel ist im Kampf um den so wichtigen 6 Tabellenplatz nach wie vor alles möglich. Rang 6 ist aktuell nur einen Punkt entfernt und selbst die Plätze 4 und 5 sind noch erreichbar. Doch auch die Konkurrenz in dieser Tabellenregion schläft nicht und wird alles versuchen, in den noch ausstehenden sechs Spieler der Saison die nötigen Punkte zu gewinnen. Wieviel davon am Ende für Platz 6 erforderlich sein werden, kann heute noch nicht genau gesagt werden, mindestens sieben werden es beim aktuellen Tabellenbild aber schon sein müssen.

Die Auswärtspartie der Burgwedeler am kommenden Sonntag beim TV Großwallstadt, der einst zum Besten gehörte, was Handballeuropa zu bieten hatte, könnte dabei ein erster Gradmesser für die Truppe von Trainer Jürgen Bätjer sein. Danach folgen noch Spiele gegen die direkte Konkurrenz aus Hannover, Springe und Rodgau/Nieder-Roden sowie die Abstiegskandidaten Groß-Umstadt und Bad Neustadt. Großwallstadt ist dabei von der Papierform sicherlich der schwerste Gegner, den die HSGB im Saisonfinale noch vor der Brust hat. Der TVG wird sicherlich alles daransetzen, den 3. Tabellenplatz zu verteidigen und will sich gerade vor heimischem Publikum keine Blöße geben. Unter normalen Umständen, sollte er gegen Burgwedel die heimische Untermainhalle in Elsenfeld auch als Sieger verlassen, aber was kann in der 3. Liga schon als normal bezeichnet werden. Die HSG kann die lange Reise in den Landkreis Miltenberg nach Bayern entspannt angehen und braucht sich keinen Druck zu machen. Großwallstadt ist deutlicher Favorit, Burgwedel nur Außenseiter. Doch im Hinblick auf die knappe 27:28-Hinspielniederlage vom 12.11.2016 haben Sören Kress & Co. noch eine Rechnung offen. Vor vier Monaten waren sie an einem Punktgewinn nah dran und wenn es nach dem Geschmack von Trainer Jürgen Bätjer geht, ist seine junge Mannschaft langsam einmal dran, auch einem der TOP3-Teams zumindest einen Punkt zu entreißen. Die wichtigen Punkte zur Erfüllung des Saisonzieles will man in den dann folgenden Spielen gewinnen, wenn sich in Großwallstadt aber schon jetzt eine Möglichkeit zur Verbesserung der aktuellen Bilanz ergeben würde, hätte die HSG nichts dagegen.

10:4 Punkte aus den letzten sieben Spielen sind für Burgwedel ein Wert, der sich sehen lassen kann und für Selbstvertrauen gesorgt hat. Die HSGB kann mit breiter Brust zum TVG reisen und will sich so teuer wie möglich verkaufen. Was am Ende dabei rauskommt, ist sicherlich von der Tagesform abhängig. Trainer Jürgen Bätjer bedient sich bei seinem Ausblick auf das Spiel bei dem alten Toyota-Werbeslogan: „Nichts ist unmöglich!“




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