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Allgemein

02.04.17

Horst seine Sicht

Horst RammHSGB-Edelfan Horst Ramm hatte am 01. April Geburtstag (Glückwunsch und alles Gute Horst!) und verlebte einen traumhaften und auch sehr sportlichen Tag. Wer wissen möchte wie es ihm ergangen ist, sollte an dieser Stelle weiterlesen. Viel Spaß dabei.

 

Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt schon wieder in mir…

Zunächst möchte ich diese Plattform nutzen, um mich bei allen zu bedanken, die mir auf den verschiedensten internettalen Wegen zum Geburtstag gratuliert haben. Ich habe mich aufrichtig gefreut.

Der diesjährige 1. April war ohnehin ein Tag der uneingeschränkten Freude für mich.

Ein kleiner Einblick gefällig? (Ihr habt sowieso keine Chance. Außer ihr klickt jetzt weg. Aber dafür seid ihr zu neugierig…)

Es begann mit dem wach werden und nicht wie so oft mit dem Aufstehen. Der Frühstückstisch war bereits reich gedeckt als ich das Zimmer betrat. 

Sätze, die mit den Worten „Könntest du mal...“ oder „Du müsstest mal wieder...“ beginnen, schienen aus dem Gedächtnis meiner Angetrauten bis in alle Ewigkeit gestrichen. Kurzum: es war eine vollharmonisierte Grundstimmung zu erkennen. Als hätte eine interfamiliäre Feng-Shui-Beraterin direkt Einfluss auf mein engstes soziales Umfeld genommen.

Im Anschluss an das ausgedehnte Frühstück gegen 13:00 Uhr durfte ich mich dann in den Fernsehsessel fallen lassen, um mich der avisierten Rückkehr in den unmittelbaren Aufstiegskampf in der 2.Fußballbundesliga zu widmen. Meine Gemahlin hatte so viel Gespür für die Situation, die sich aus der folgenschweren Kombination aus Bacon and Eggs ergab, dass ich nicht mal nach einem Brauereiprodukt fragen musste. Es wurde lächelnd gereicht!

Das Ergebnis des Spiels sollte allen bekannt sein, so dass dem nahtlosen Übergang in die akute Grillphase am Samstagnachmittag auch emotional nichts entgegenstand.

Da ich bereits angekündigt hatte, dass ich am Abend auf die Ramhorst pilgern werde, war auch dieser Teil der zeitlichen Planung durch meine Liebsten bedacht worden.

Und mit Grillfleisch und Bratwurst erreicht man Horstis Herz direkt und ohne Umwege. Zumindest wenn die getränkespezifische Untermalung stimmig ist. Und das war sie.

So glücklich erreichte ich selten unsere Halle. Als ich ankam, bekam ich als erste negative Information des Tages, dass die Schiris im Stau stecken und es nicht mehr pünktlich in die Halle schaffen würden.

Nanu, sollte hier der Haken des heutigen Tages sein? Nein!

Zum Glück hatte der Verband Ersatz organisiert. Zwei junge Schiedsrichter, die sich sofort auf den Weg gemacht hatten, um das Spiel zu leiten.

Die beiden haben noch nie zusammen gepfiffen und beide hatten möglicherweise andere Planungen zur Gestaltung ihres Wochenendes. (Ich könnte mir vorstellen, dass eventuell die Herzdamen der Beiden nicht ganz zufrieden mit dieser Entscheidung waren…).

Unter diesen Voraussetzungen empfinde ich die kritische Betrachtung der Beiden von den Zuschauern auf der Tribüne und von JayBee und seinem hessischen Trainerkollegen gelinde gesagt als „eher unhöflich“….

 

Am Ende des Spiels stand, dass wir

 

31:25 gegen Groß Umstadt gewonnen

 

haben.

Das Spiel war eigentlich sehr früh für uns entschieden, weil unsere Jungs die ersten 40 Minuten konzentriert und engagiert zu Werke gegangen sind. In den letzten 20 Minuten wurden dann leider mehrere Gänge zurückgeschaltet, Aber ohne, dass sie ernsthaft in Gefahr geraten sind, dass Spiel aus den Händen zu geben. Im Grunde kam der Bruch ins Spiel nachdem Maurice das Spielfeld wegen einer roten Karte verlassen musste.

Das war bestimmt eine harte Regelauslegung. Aber durchaus vertretbar. Seine Hand hat nunmal nichts im gegnerischen Gesicht verloren. So konnte er sich ein wenig schonen für den Showdown am kommenden Samstag in der Misburger Sporthalle.

Unsere Freunde von der Anderter Schleuse haben am Samstag gleichzeitig zu unserem Sieg in Kirchzell verloren. Da könnte sich am Wochenende einer aus dem Kampf um Platz sechs dauerhaft verabschieden.

Ich bin dabei! Beim Handballspiel in Misburg am Samstag um 19:30 Uhr. Eine einzige Bitte möchte ich äußern: lasst euch nicht auf einen Poetry Slam mit den Andertern ein. Da haben sie mehr Erfahrung… Da sind sie wirklich gut!

Schießt sie einfach aus ihrer Halle, so dass wir dort in Ruhe unsere Fahne hissen können!

Viel mehr konnte mir in den 24 Stunden an meinem Ehrentag nicht geboten werden.

Sehr zufrieden und tiefenentspannt ging ich dann nach Hause und ich musste nicht mal in das Kellerverlies...

Jetzt geht es mir wieder besser! Bis zum nächsten Mal!

Euer Horst

 




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