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Allgemein

25.04.17

Horst seine Sicht

HorstHSGB-Edelfan Horst Ramm verbrachte am letzten Samstag einen ruhigen Handballabend auf seiner Ramhorst. Wie immer hat er ganz genau hingesehen und sich so seine Gedanken gemacht zu diesem und jenem gemacht. Was wären wir nur ohne unseren Horst? Viel Spaß beim Lesen!

 

Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt schon wieder in mir…

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Das war am Samstag spürbar.

Aber nicht bei unseren Jungs! Die haben sich allergrößte Mühe gegeben und waren inspiriert von den eigenen Möglichkeiten.

Das nahende Saisonende spiegelte sich vielmehr in der Defensivverweigerung unserer Gäste aus Bad Neustadt wieder. 

Für das Team aus Bad Neustadt ging es, bei realistischer Betrachtung der Tabellenkonstellation, nicht mehr um „Alles“.  Und da glaube ich, dass man in der Deckung drei bis vier Prozent zurückhaltender agiert und so eine Vielzahl von Torwürfen zugelassen hat, ohne dass sich unsere Jungs jeden einzelnen Wurf hart erarbeiten mussten.

Und trotzdem haben es JayBees Mannen hervorragend gelöst und konsequent ihr eigenes Spiel gespielt. Sie haben sich nicht einlullen lassen.

So konnte ich mich relativ früh relativ entspannt in die Halle setzen und viele schöne Tore genießen. Übrigens auf beiden Seiten.

Anspannung ohne Happyend hatte ich schließlich schon ausreichend am Nachmittag bei der Fußballübertragung aus Aue….

Deshalb stand am Ende ein verdienter

 

37:28 Sieg gegen den HSC Bad Neustadt

 

auf dem Tableau.

 

Ich bin in den 60 Minuten nur wenige Male aus meiner Fanlethargie erwacht.

Zum einen bei der roten Karte für den Spielertrainer unserer Gäste und den anschließenden lautstarken Diskussionen von JayBee mit der Gästebank, mit den Schiedsrichtern und dem Schiedsgericht und eigentlich mit allen Anwesenden.

Und zum anderen bei der Verletzung von Maurice.

Bei der roten Karte und der sich daraus entwickelnden Diskussionsfreude dachte ich kurz, ich sei schon wieder in Misburg.  ...und treffe gleich meine Kumpels Elvis und Michael…

 

Bei der Verletzung von Maurice war mir schon ein wenig schummerig. Ihm wahrscheinlich auch. Insider sprachen von einem Cut unterhalb des Kinns in der Länge von ca. 4 cm. Böse Stimmen sprachen auch davon, dass es ungefähr so ausgesehen hat wie die „Geldeinwurföffnung“ bei einem Sparschwein.

Maurice war zum Spielende glücklicherweise schon wieder in der Halle. Frisch zusammengeflickt und mit einer gewissen Ergebniszufriedenheit ausgestattet.

Wenn Maurice ein Doppelkinn gehabt hätte, wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, eine kosmetische Korrektur vorzunehmen und den Faden ein klein wenig straffer anzuziehen…

Da sein Body Mass Index aktuell keinen Anlass zur Kritik bietet, war diese Straffung zum Glück nicht erforderlich.

In Schutz nehmen möchte ich dabei ausdrücklich den Bad Neustädter Gary Hines, der irgendwie an der Spielsituation, die zur Verletzung führte, beteiligt war. Das war definitiv kein absichtliches Foulspiel. Ich würde es in die Rubrik Pech gehabt einordnen.

Gary Hines ist ohnehin ein gutes Stichwort. Ich habe selten einen Spieler gesehen, der sooooo hoch springen kann! Wie ein Menschenflummi!

Markus, wenn da was geht für die neue Saison, bestelle ich hiermit schon wieder eine Dauerkarte! Den würde ich gerne in unserem Trikot sehen. Der hat Publikumslieblingpotential!

 

In der letzten Woche habe ich online Expertenschelte bekommen. Selbsternannte Fachleute haben meine Kritik an den Schiedsrichtern zum Anlass genommen und meine Fachkompetenz in Frage gestellt! Was bilden die sich ein?

Diese Rubrik heißt „Horst seine Sicht“ und nicht „Regelkunde von und mit dem DHB“ und auch nicht „Mach mit, machs nach, machs besser“!

Nichts für gut. Ich verzeihe euch! Wenn wir uns das nächste Mal treffen, gebt ihr Kritiker einfach einen aus und schon ist alles wieder gut!

Die Schiris von Samstag fand ich übrigens richtig gut! Souverän und ohne Neigung zur Selbstdarstellung. Und trotzdem konsequent in ihren Entscheidungen!

 

Nach all den Hiobsbotschaften an der Spielerfront in den letzten Wochen, sehe ich ein Licht am Horizont. Und zwar ein ziemlich helles.  Eins mit Bundesligaerfahrung!

Herzlich Willkommen, Florian Freitag!

Einer, der in Kiel gegen den großen THW getroffen hat, wird unser Team bereichern. Da bin ich mir sicher. Ich habe jetzt schon den Duft des großen Handballs in meiner pollengeplagten Nase.

Jetzt geht es mir wieder besser! Bis zum nächsten Mal!

Euer Horst

 




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