TURNERSCHAFT
GROSSBURGWEDEL
HANDBALL

SPANNUNG - EMOTION - LEIDENSCHAFT

1. Herren

27.11.15

Ohne Nils Wilken gegen Oranienburg

Vor der morgigen Partie gegen den Oranienburger HC plagen TS Großburgwedel-Trainer Jürgen Bätjer einige Sorgen. Auf der Rechtsaußenposition sind Spieler aktuell Mangelware und er wird hier gegen die Gäste aus dem Norden Berlins vermutlich mit einem Rechtshänder agieren müssen. Die etatmäßigen Spieler für die rechte Außenbahn sind Lennart Koch uns Nils Wilken. Beide haben aktuell gesundheitliche Probleme. Lennart Koch musste schon am letzten Wochenende in Dessau passen und ist nach schwerer zweiwöchiger Grippe erst gestern wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Trainer Bätjer hofft, ihn zumindest für ein paar Minuten bringen zu können, viel mehr wird aber wohl noch nicht gehen. Schade, denn Lennart Koch war zuletzt einer der Leistungsträger und mit einem Schnitt von drei Toren je Spiel maßgeblich am Höhenflug der Turnerschaft beteiligt. Zweiter Mann auf der rechten Außenbahn ist eigentlich Youngster Nils Wilken (19), der sein erstes Herrenjahr in Großburgwedel spielt. Er wird mit einer im Training zugezogenen starken Bänderdehnung morgen definitiv passen müssen und die TSG-Fans dürfen gespannt sein, wie Trainer Bätjer diese Schwächung kompensieren wird.

Alternativ hat er jetzt nur noch einen Linkshänder im Aufgebot. Dies ist Kay Behnke, der eigentlich im rechten Rückraum zu Hause ist, aber immer mal wieder gezeigt hat, dass er auch über die Außenposition Tore werfen und erfolgreich sein kann. Da Behnke nach dem vorzeitigen Saisonaus von Niklas Ihmann (Schulteroperation) aber der einzige noch verbliebene Linkshänder der TSG ist, muss sich Jürgen Bätjer einiges einfallen lassen. Wenn die Rechtshänder Chris Meiser, Sören Kress oder auch Justin Magnus Behr auf Rückraumrechts zum Einsatz kommen, könnte Linkshänder Kay Behnke auf Rechtsaußen ausweichen. Wie auch immer, optimal sind alle Varianten nicht, Trainer Bätjer beklagt sich aber nicht und ist gespannt, wie seine junge Mannschaft mit dieser Situation umgehen wird: „Wir hatten in dieser Saison auch schon in anderen Spielen Verletzungssorgen und haben uns eigentlich immer recht gut aus der Affäre gezogen. Unser Team ist grundsätzlich gut drauf, wir sind aktuell über dem Soll und müssen nicht unbedingt gewinnen. Eine Niederlage wäre somit kein Beinbruch. Die Aussicht, mit einem doppelten Punktgewinn aber weiterhin oben dabei zu bleiben, ist natürlich auch verlockend. Es wäre schade, wenn wir diese Möglichkeit ungenutzt lassen. Ein sicherlich interessantes Spiel gegen einen guten OHC ist damit vorprogrammiert. Wir freuen uns auf die Begegnung und hoffen wie immer auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen.“




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