TURNERSCHAFT
GROSSBURGWEDEL
HANDBALL

SPANNUNG - EMOTION - LEIDENSCHAFT

1. Herren

19.01.16

Turnerschaft empfängt Eintracht zum Derby

Jubel HildesheimAm kommenden Samstag stehen sich ab 19:00 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel die punktgleichen Teams der gastgebenden Turnerschaft und Eintracht Hildesheim gegenüber. Beide Mannschaften weisen 19:15 Punkte auf und rangieren auf Position 6 und 7 in der 3. Liga Nord. Die Verantwortlichen der TSG erwarten zum Derby zahlreiche Zuschauer und werden die Abendkasse bereits ab 17:30 Uhr öffnen.

Vermutlich werden auch viele der 1.500 Zuschauer dabei sein, die bereits das Hinspiel am 13.09.2015 in der Hildesheimer Sparkassenarena gesehen haben. Vor vier Monaten konnte die junge Großburgwedeler Mannschaft beim 29:29 einen verdienten Punkt aus der Domstadt entführen. Seit dieser Zeit ist einiges passiert. Die Eintracht, die mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet war, ist in Liga 3 relativ hart aufgeschlagen und hat viele Wochen im Niemandsland der Tabelle verbracht. Zuletzt war allerdings ein deutlicher Formanstieg zu verzeichnen, seit vier Spieltagen ist Eintracht ungeschlagen. Viele Anzeichen sprechen dafür, dass die Mannschaft von Trainer Gerald Oberbeck am Ende der Saison auch besser als der aktuelle Tabellenplatz 7 abschneiden wird. Für mehr als ein Platz in der Verfolgergruppe von Spitzenteam Dessau-Rosslauer HV wird es aber nicht mehr reichen. Acht Punkte Rückstand werden in den verbleibenden 13 Spielen nicht mehr aufzuholen sein. Dafür ist das Spitzenteam aus Sachsen-Anhalt einfach zu stark, was auch der deutliche Auswärtssieg am letzten Wochenende bei DHK Flensborg gezeigt hat. Schade, denn die Eintracht kann mehr als sie bislang gezeigt hat und oft haben nur Kleinigkeiten zum Sieg gefehlt. Allein in fünf Begegnungen hat Hildesheim unentschieden gespielt. Damit sind die Einträchtler die Remiskönige der 3. Liga Nord. In diesen fünf Spielen war Eintracht ganz nah dran und mit etwas mehr Glück könnte Hildesheim mit fünf weiteren Punkten heute auf Tabellenplatz 2 stehen. So eng geht es in der 3. Liga zu, von hätte, wenn und aber können sich Gerald Oberbeck und seine Mannschaft aber nichts kaufen.

Auch wenn die noch ausstehenden Spiele für Hildesheim damit vermutlich nur von statistischer Bedeutung sind, wird die Mannschaft alles geben, um am Ende zumindest noch unter den besten drei Teams landen zu können. Dafür sind die Ansprüche in Hildesheim einfach zu groß. Eintracht hat die Rahmenbedingungen für Handball in der 2. Bundesliga und wird langfristig auch wieder in diese Spielklasse zurückkehren. Zuvor wird diese Saison aber mit Anstand zu Ende gespielt und in der nächsten Saison ein neuer Anlauf unternommen werden müssen.

Anders ist dagegen die aktuelle Situation in Großburgwedel. Die Mannschaft hat eine tolle und von keinem erwartete Hinrunde gespielt und viele überrascht. Jetzt beginnen aber die Wochen der Wahrheit und das Programm der nächsten Wochen hat es in sich. Nach der Partie gegen Eintracht Hildesheim müssen die Spieler von Trainer Bätjer 2x in Folge auswärts antreten. Erst beim DHK Flensborg, dann beim Stralsunder HV. In diesen Begegnungen wird sich zeigen, ob die guten Leistungen im Handballjahr 2015 nur eine Momentaufnahme waren oder die TSG auch weiterhin im Konzert der Großen mitmischen kann.

Zuvor soll die Eintracht aus Hildesheim aber ein zweites Mal geärgert werden. Dieses Unterfangen wird aber sicherlich schwieriger als noch im Hinspiel sein. Hildesheim wird die TSG nicht noch einmal unterschätzen und Großburgwedel ist nach der Weihnachtspause auch noch nicht wieder richtig in den Tritt gekommen. Das Derby in Burgdorf wurde knapp verloren und hat gezeigt, dass das spielerische Niveau aus dem Dezember noch nicht erreicht wurde. Auch macht Trainer Jürgen Bätjer die aktuelle Verletztensituation Sorgen. Neben dem Langzeitverletzten Niklas Ihmann werden auch Kay Behnke und Lannert Carstens nicht dabei sein. Beide haben Bänderverletzungen und müssen passen. Bei Hildesheim ist Jonathan Semisch nach wie vor angeschlagen, ansonsten kann Hildesheim in Bestbesetzung antreten. Hildesheim kann mit Andreas Simon (116 Tore), Nikolaos Tzoufras (72) Georgi Nikolov (41), Ivan Kucharik (68), Lothar von Hermanni (49), Claus Karpstein (32) und Maurice Lungela (31) dagegen im Feld zahlreiche Spieler mit Zweitligaerfahrung aufbieten und geht als Favorit ins Derby.




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