TURNERSCHAFT
GROSSBURGWEDEL
HANDBALL

SPANNUNG - EMOTION - LEIDENSCHAFT

1. Herren

27.01.16

TSG spielt beim Dansk Håndboldklub Flensborg

Bätjer Bus300 Kilometer Anfahrt haben die Drittligahandballer der Turnerschaft Großburgwedel am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Flensburg zu absolvieren. Um 17:00 Uhr wartet der gastgebende Dansk Håndboldklub Flensborg in der Idrætshallen auf die Spieler von TSG-Trainer Jürgen Bätjer. Dieser erwartet nach der schwachen Vorstellung vor Wochenfrist im Derby gegen Eintracht Hildesheim eine deutliche Reaktion seiner Mannschaft. Nach zwei Niederlagen ist die TSG im neuen Jahr noch ohne Punktgewinn und will schnellstmöglich wieder an das gute Niveau zum Ende des Jahres 2015 anknüpfen.

Dafür wird aber vor allem die Einstellung aller Spieler stimmen müssen. Im Derby gegen Hildesheim hätte die Portion Herz, Leidenschaft und Kampf durchaus ein wenig größer ausfallen dürfen. Auch der Trainingseinsatz einiger Akteure war von Trainer Bätjer zuletzt bemängelt worden. Aus dem Hinspiel am 19.09.2015 hat die Turnerschaft noch eine Rechnung offen. Der Dansk Håndboldklub konnte im September nach einem engen Spiel beim 28:27 glücklich beide Punkte entführen. Dieses Mal wollen Sören Kress & Co. den Spieß jedoch umdrehen und sich revanchieren. Ein besonderes Augenmerk sollten sie dabei auf Jeppe Bruhn und Sjören Tölle legen. Die beiden Ausnahmehandballer haben beide schon mehr als 100 Saisontore erzielen können und waren auch im Hinspiel mit jeweils neun Treffern die überragenden Spieler. Ganz ausschalten wird man sie nicht können, ihr Radius sollte jedoch nach Möglichkeit erheblich eingeschränkt werden. Auch Timo Brüne mit 75 Saisontoren ist bei den Gastgebern, die vom 110-fachen ehemaligen Nationalspieler Matthias Hahn trainiert werden, nicht zu unterschätzen.

Überhaupt muss Großburgwedel in Sachen Abwehrarbeit im Vergleich zu den letzten Spielen wieder eine Schippe drauflegen. Von der ehemals zweitbesten Defensive der Liga ist die TSG aktuell ein ganzes Stück entfernt. Hier gilt es für Trainer Bätjer anzusetzen. Die Großburgwedeler Offensive ist nicht in jedem Spiel für 30 Tore gut, da kann man nur über eine stabile Abwehr erfolgreich sein. Zuletzt hat die Grenze von 25 Gegentoren hier meistens den Ausschlag über Sieg und Niederlage gegeben.

Dass man in der in Flensburg gewinnen kann, haben in dieser Saison schon andere Teams bewiesen. DHK Flensborg ist alles andere als heimstark und konnte zu Hause erst fünf von neun Begegnungen für sich entscheiden. Oranienburg, Potsdam, Bernburg und Dessau-Rosslau waren in der Heimspielstätte vom DHK erfolgreich. Auch Großburgwedel möchte gerne in diesen Kreis aufgenommen werden. Die Turnerschaft konnte in der Fremde bislang sieben Punkte gewinnen. Wenn es nach dem Geschmack von Trainer Bätjer geht, soll am Samstag zumindest ein weiterer dazukommen. Ein Erfolg wäre für Großburgwedel auch im Hinblick auf das dann folgende Auswärtsspiel beim Stralsunder HV richtungsweisend.




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