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1. Herren

01.05.16

TSG in Potsdam ohne Fortune

SörenFür die Turnerschaft Großburgwedel hat es am letzten Spieltag der Drittligasaison 2015/2016 nicht zum Punktgewinn beim VfL Potsdam gereicht. In einer sehr engen und über die gesamte Spielzeit ausgeglichenen Partie musste die Truppe von Trainer Jürgen Bätjer eine unglückliche 28:29-Niederlage hinnehmen. Der Siegtreffer für Potsdam fiel erst acht Sekunden vor dem Abpfiff. Zur Halbzeit hatten die Gäste noch mit 12:9 vorn gelegen.

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gastgeber hatten den besseren Start und gingen nach 12 Minuten durch Jan Piske mit 4:2 in Führung. Doch auch die Turnerschaft hatten einen guten Tag erwischt. Der knappe Vorsprung des VfL konnte bis zur 21. Spielminute ausgeglichen werden. Christian Hoff, der eine starke Partie zeigte und 5x ins Schwarze traf, schaffte den 7:7 Ausgleich. In der Folge trafen beide Teams, der Spielstand nach 26 Minuten war 9:9. Dann aber war die Turnerschaft an der Reihe. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten den Gästen. Sören Kress, Lennart Koch und Steffen Dunekacke brachten ihre Farben nicht unverdient mit 12:9 nach vorn.

Beide Mannschaften kamen vor 800 Zuschauern hochmotiviert aus den Kabinen zurück. Der Großburgwedeler Vorsprung hatte bis zum 14:11 der TSG Bestand. Drei Tore in Folge brachten den VfL aber schnell wieder ins Spiel zurück. In dieser Phase versäumten es die Gäste sich weiter abzusetzen. Beste Einwurfmöglichkeiten, vor allem über die Rechtsaußenposition, konnten nicht in Torerfolge umgemünzt werden.  Die Zwischenstände 19:19, 21:21 und 26:26 belegen die Ausgeglichenheit der Partie. Bei der Turnerschaft übernahm jetzt Sören Kress (Foto) Verantwortung. Er führte geschickt Regie und war mit acht Treffern (davon 3 Strafwürfe) erfolgreichster TSG-Torschütze. Auch Markus Hammerschmidt im TSG-Tor und Lennart Carstens als Abwehrorganisator zeigten eine starke Partie.

Zwei Minuten vor dem Abpfiff traf Erik Gülzow für die Gäste zum 27:27-Ausgleich und eine gute Minute später machte es ihm Lennart Carstens zum 28:28 nach. Potsdam war jetzt in Ballbesitz und nahm 15 Sekunden vor dem Ende eine finale Auszeit. Kurze Zeit später schaffte Alexander Schmidt über die Außenposition den 29:28-Siegtreffer für den VfL. Wie schon so oft in dieser Spielzeit standen die Gäste beim Abpfiff mit leeren Händen da. In dieser Spielzeit hat Großburgwedel sechs Begegnungen mit nur einem Tor verloren, auch in Potsdam brachte sich die TSG in den letzten Sekunden um den verdienten Lohn.

Trotzdem war TSG-Trainer Bätjer mit dem couragierten Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Wir mussten heute erneut improvisieren. Lennart Carstens und Erik Gülzow war zwar wieder mit dabei, dafür fehlten heute aber Kay Behnke, Justin-Magnus Behr, Finn Liedtke und Niklas Ihmann. Die anderen haben ihre Sache unter diesen Möglichkeiten recht gut gemacht. Ärgerlich ist natürlich, dass wir uns schon wieder nicht für ein gutes Spiel belohnt haben. Die heutige Partie war ein Spiegelbild der Begegnung vom letzten Wochenende. Wir lassen viel zu viele gute Chancen liegen und treffen in wichtigen Situationen die falschen Entscheidungen. Heute waren wir wieder ebenbürtig, davon können wir uns aber nichts kaufen. Das ist schon bitter, auch im Hinblick auf die letzte Aktion des Spiels. Unsere schnelle Mitte wird ein paar Sekunden vor dem Ende regelwidrig unterbrochen. In Liga 1 und 2 hätte es dafür einen Siebenmeter gegeben, in Liga 3 und im DHB-Pokal gibt es Freiwurf und Zweiminuten. So sind die Regeln, ob die Sinn machen, wage ich zu bezweifeln. Grundsätzlich waren wir in dieser Spielzeit einfach zu oft die Dummen und haben viel zu viele enge Spiele verloren oder auch nur Unentschieden gespielt. Hier hat uns einfach die Cleverness und Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Ich betrachte das aber alles auch als Lernprozess meiner jungen Mannschaft und hoffe, dass wir in der nächsten Spielzeit aus den knappen Spielen mehr Punkte einfahren können.“

TS Großburgwedel: Patrick Anders, Markus Hammerschmidt – Lennart Carstens (3), Sören Kress (8/3), Jannis Wilken (2), Christian Hoff (5), Maurice Herbold, Chris Meiser (2), Nils Wilken (1), Lennart Koch (2), Erik Gülzow (2) und Steffen Dunekacke (3).




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