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12.09.16

Kommentar von Horst Ramm

BälleHSGB-Fan und Urburgwedeler Horst Ramm hat das Geschehen in Burgwedel auch am letzten Wochenende wieder genau beobachtet. Natürlich muss er seinen Senf erneut dazugeben. Hier seine Sicht der Dinge, zum Handball, zur Kommunalpolitik und auch zu sich selbst, wie immer mit einem Zwinkern…


Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt schon wieder in mir…

In der letzten Woche wurde ich ständig hier im Ort angesprochen.

„Recht haste, Horst! Aber du kannst doch nicht einfach so losplappern. Du musst dich doch erst mal vorstellen. So ist es unhöflich!“

Ich also zu Hause den Knigge gewälzt. Und: ja, zwischen den Zeilen kann man das so rauslesen…

Also gut!

Gestatten, Horst RAMM!

Burgwedeler mit ganzem Herzen! Schon immer gewesen!

Ich bin ca. 50 Jahre alt (sehe aber jünger aus, deshalb auch nichts Genaueres! Will mir ja nicht alles kaputt machen!)

Von Beruf bin ich Frührentner. Früher habe ich viel repariert. Aber mein Rücken… Mein Arzt fand auch, dass das so nicht mehr weitergeht.

Ich bin verheiratet. Meine Frau möchte in diese Sache hier aber nicht mit reingezogen werden.

Freunde sagen, auf Horst kannst du dich verlassen.

Verlassen könnt ihr euch auf jeden Fall darauf, dass ich meine Klappe nicht halten kann!

Das muss reichen.

 

Verloren! In Hildesheim. In Hildesheim darf man verlieren. Auch wenn die Mitfahrer sagen, dass unsere Jungs nicht viel schlechter waren.

Irgendwie hatte ich die ganze Woche ein ungutes Gefühl. Ständig war irgendwo zu lesen, Hildesheim ist so stark... Unser Kader ist so klein... Wir haben Verletzte…

Ich fühlte mich selbst schon ganz schlecht und schwach.

So kann das nichts werden! Ihr spielt in derselben Liga. Und zu Recht in derselben Liga.

Und dann das Gequatsche, die Hälfte des Kaders kehre in die alte Heimat zurück. Freunde, es gibt keine alte Heimat. Es gibt auch keine neue Heimat (gab es früher mal, haben aber Pleite gemacht). Heimat ist da, wo das Herz zu Hause ist. Und das ist hier in Burgwedel. Zumindest so lange wie ihr das schwarze Trikot der HSGB tragt!

Ich darf aber auch nicht ungerecht werden. Zu Hause am Ticker habe ich ganz lange geglaubt, dass sie „was Zählbares“ mitbringen. Sollte nicht sein. Das hängt vielleicht auch mit der Erfahrung zusammen. Solche Spiele werden am Ende hektisch und dann können unsere jungen Spieler mit der Hormonbelastung möglicherweise nicht ganz so gut umgehen.

Kenne ich von mir selber…

 

Das nächste Spiel gegen Hanau wird wieder gewonnen.

Hoffentlich wird es ein wenig voller in der Halle als beim letzten Mal.

Es wäre schön, wenn sich die Kommunalpolitik dort mal blicken lässt. Am Sonntagmorgen vor dem Bäckereifachgeschäft waren sie zahlreich vertreten und wollten Geschenke verteilen.

Aber war ja auch Kommunalwahl…

Nicht alle fünf Jahre ein Brötchen verschenken! Regelmäßig in der Halle aufkreuzen - das ist auch Dienst am Bürger. Ich hätte bestimmt ein paar Ideen, die ich euch mitteilen könnte. Aber ihr seid ja nicht da…

 

Jetzt geht es mir wieder besser! Bis zum nächsten Mal!

Euer Horst




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