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1. Herren

01.12.16

HSGB kann in Bad Neustadt nachlegen

Jubel Nach dem tollen Derbysieg gegen den HSV Hannover steht für die Drittligahandballer der HSG Burgwedel wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Am kommenden Samstag geht die Reise ins unterfränkische Bad Neustadt an der Saale. In der Bürgermeister-Goebels-Halle trifft die HSG um 19:30 Uhr auf den gastgebenden HSC.

Auch Bad Neustadt war am letzten Wochenende erfolgreich. Im Kellerduell konnte der TV Kirchzell mit 29:27 besiegt werden. Trotz der Saisonpunkte 6 und 7 rangieren die Spieler von Trainer Margots Valkovskis allerdings noch immer auf einem Abstiegsplatz. Dieser soll unbedingt verlassen werden und mit einem Heimsieg gegen Burgwedel könnte zumindest wieder der Anschluss an das rettende Ufer hergestellt werden. Die Mannschaft von der Saale brennt auf jeden Fall auf das nächste Heimspiel, auch wenn es in dieser Spielzeit vor eigenem Publikum in sechs Begegnungen erst drei Pluspunkte zu verbuchen gab. Da ist vor den eigenen Fans durchaus Wiedergutmachung angesagt, auswärts konnten immerhin schon vier Punkte eingesammelt werden. Bis Weihnachten stehen für den HSC nur noch zwei Heimspiele gegen Burgwedel und Groß-Umstadt an. Um nicht schon frühzeitig den Anschluss auf die besser platzierten Mannschaften aus Leipzig und Hanau zu verlieren, sind vier Punkte fast schon ein Muss.

Anders ist dagegen die Situation bei den Gästen aus Burgwedel. 14:10 Punkte und Tabellenplatz 6 sind eine gute Zwischenbilanz und aktuell herrscht in und um die Sporthalle Auf der Ramhorst große Zufriedenheit. Für Trainer Jürgen Bätjer sieht allerdings keinen Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Trotz Verletzungsproblemen hat sich seine junge Mannschaft zuletzt stark gezeigt und ist zu einer verschworenen Einheit zusammengewachsen. Zwei Auswärtssiege in Coburg und Groß-Umstadt sowie der Derbysieg gegen Hannover waren gut für die Moral und jetzt gilt es, den guten Lauf weiterzuführen. Dabei darf man sich von der Tabellensituation des HSC allerdings nicht blenden lassen. Bad Neustadt hat einige Spiele nur knapp oder gar mit einem Tor verloren und ist stärker als der vorletzte Tabellenplatz. An einem guten Tag kann die erfahrene Multikultitruppe fast jeden Gegner in der 3. Liga schlagen.

Beim HSC stehen Sportler aus sechs Nationen unter Vertrag. Gut die Hälfte kommt aus Deutschland, jeweils ein Spieler bzw. Trainer aus Ungarn, Kroatien, USA, Lettland oder der Ukraine. Erfolgreichste Torschützen sind bislang Jan Wicklein (60 Tore) Maximilian Schmitt (57), Gary Hines (57) und Vilm Leskovec. Die Schwäche der Bad Neustädter ist zweifelsohne ihre Abwehr. Mit 362 Gegentreffern in 13 Spielen und einem Durchschnitt von fast 28 Toren bilden sie in dieser Statistik das Schlusslicht der Liga. Der Wert der HSG Burgwedel mit durchschnittlich nur 24,6 Gegentoren ist da erheblich besser. Doch wie so oft haben derartige Statistiken nicht viel zu sagen. Die Wahrheit liegt wie immer auf dem Platz und am Samstag wird die Tagesform entscheiden. Einen Favoriten gibt es nicht, die Siegchancen stehen für jedes Team bei 50%, Bad Neustadt muss, Burgwedel kann.




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