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1. Herren

04.12.16

HSG erkämpft sich einen Punkt in Bad Neustadt

Erik GülzowDie HSG Burgwedel hat sich im Auswärtsspiel beim HSC Bad Neustadt einen Punkt erkämpft. Die Partie endete 26:26, der letzte Wurf vom Maurice Herbold landete an der Latte. Trainer Jürgen Bätjer zeigte sich mächtig stolz auf die gute Leistung seiner jungen Truppe.

Die Vorbereitung der Burgwedeler auf das Spiel in Unterfranken verlief äußerst durchwachsen. Neben den Verletzten Sören Kress (Schulter) und Lennart Carstens (Knie) fehlten unter der Woche auch Justin Magnus Behr mit Grippe und Trainer Bätjer, der sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen hatte. Co.-Trainer Jörg-Uwe Lütt übernahm die Trainingseinheiten. Zum Spiel war dann zumindest Jürgen Bätjer wieder dabei, mehr als elf gesunde Spieler standen dem HSG-Coach aber nicht zur Verfügung.

Bad Neustadt begann furios und lag schon nach sieben Minuten mit 5:1 vorn. Gary Hines traf aus allen Lagen und war im gesamten Spielverlauf insgesamt zehn Mal erfolgreich. Der Amerikaner war an diesem Abend kaum unter Kontrolle zu bekommen. Die Gäste ließen sich jedoch nicht schocken und blieben cool. Erik Gülzow (Foto) übernahm Verantwortung und brachte seine Farben wieder heran. Schon in der 12. Spielminute konnte der 5:5-Ausgleich erzielt werden. Bis zum 9:9 nach 20 Minuten verlief die Partie ausgeglichen. Dann waren die Gäste an der Reihe. Burgwedel bekam die Kontrolle über die Begegnung und konnte sich ein wenig absetzen. Die HSG bestimmte das Spiel war beim Halbzeitpfiff mit 15:13 vorn.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts an der Dominanz der Gäste. Burgwedel führte nach 40 Minuten mit 20:17. Bad Neustadt änderte jetzt die Deckungsform und hatte Erfolg. Bei den Gästen war plötzlich Sand im Getriebe und mit der Unterstützung des Publikums gelang dem HSC ein 6:0 Lauf. Nach 49. Minuten lag Bad Neustadt mit 23:20 vorn. Das Spiel war binnen weniger Minuten gedreht und es sah nicht gut aus für Burgwedel. Doch der Rumpfkader der Gäste wollte das Spiel noch nicht verloren geben und kämpfte auf dem Zahnfleisch. Und tatsächlich gelang es der HSG, erneut in die Partie zurückzukommen. Steffen Dunekacke erzielte acht Minuten vor dem Ende den 23:23-Ausgleich. Doch erneut war der überragende Gary Hines zur Stelle und brachte Bad Neustadt nach vorn, Maximilian Schmidt schaffte in der 57. Spielminute gar das 26:24 für die Gastgeber. Dies sollte jedoch der letzte Treffer für den HSC gewesen sein und nachdem Christian Hoff den Anschluss hergestellt hatte, war es Steffen Dunekacke, der 68 Sekunden vor dem Ende zum 26:26 ausgleichen konnte. Die Spannung war jetzt auf dem Siedepunkt. Bad Neustadt war in Ballbesitz und wollte erneut in Führung gehen. Doch der letzte Angriff der Gastgeber verpuffte und Burgwedel hatte noch die Chance auf den Siegtreffer. Der letzte Wurf von Maurice Herbold landete jedoch nur an der Latte und somit endete die Begegnung unentschieden 26:26.

HSG-Trainer Jürgen Bätjer verteilte nach der Partie an seine Mannschaft ganz viel Lob: „Das war schon toll, wie wir uns heute hier verkauft haben. Die Zuschauer haben ein gutes Handballspiel mit vielen tollen Toren gesehen. Wir haben uns mit einem Minikader gut verkauft und unsere Haut sehr teuer zu Markte getragen. Auch taktisch muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, kämpferisch sowieso. Ich bin mit dem einen Punkt mehr als zufrieden, auch wenn wir mit etwas Glück am Ende sogar hätten gewinnen können. Ein Sonderlob gibt es heute für Erik Gülzow. Er war unser bester Torschütze und hat viel Verantwortung übernommen. Wir haben uns durch die tolle Kulisse und auch von den drei vergebenen Strafwürfen nicht beirren lassen und sind unseren Weg gegangen. Der eine Punkt war verdient und auch das Unentschieden entspricht dem Spielverlauf. Aus dem letzten drei Auswärtsspielen haben wir fünf Punkte geholt. Chapeau!“

HSG Burgwedel: Patrick Anders (1. - 45. Minute), Colin Räbiger (46. – 60.) – Christian Hoff (6/5), Chris Meiser (1), Nils Wilken, Erik Gülzow (6), Maurice Herbold (3), Kay Behnke (1), Jannis Wilken, Steffen Dunekacke (5) und Tim Zechel (4).




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