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1. Herren

11.12.16

HSGB muss sich in Springe knapp geschlagen geben

Kay BehnkeSchade, am Ende hat es für die Handballer der HSG Burgwedel im Derby bei den Handballfreunden in Springe nicht zu einem Punktgewinn gereicht. Die junge Burgwedeler Truppe musste sich dem internationalen Springer Starensemble knapp mit 26:27 geschlagen geben. Lange Zeit war Burgwedel ein ebenbürtiger Gegner gewesen, ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf durchaus entsprochen.

Die Gäste begannen konzentriert und lagen schnell mit 3:1 und 4:2 vorn. Springe brauchte einige Minuten, um den Rhythmus zu finden, war beim 5:5 nach gut zehn Minuten aber im Spiel. Burgwedel zog erneut auf drei Treffer davon (8:5, 15. Min), doch auch jetzt schafften die Hausherren den Anschluss (9:9, 23. Min). Vor über 400 Zuschauern gingen beiden Teams mit dem 10:10-Halbzeitstand in die Kabinen. Tim Zechel und Steffen Dunekacke konnten bei den Gästen überzeugen, Kay Behnke (Foto) zeigte sogar seine beste Saisonleistung.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts am bisherigen Spielverlauf. Springe kam zwar besser aus der Kabine und ging mit 14:11 in Führung, Burgwedel schlug aber eiskalt zurück. Schnell war der Ausgleich zum 14:14 hergestellt und die Gäste gingen sogar in Führung (16:19, 45. Min). Doch auch die Handballfreunde konnten wieder ausgleichen (21:21, 52. Min.). Die Partie bog auf die Zielgerade ein und die Spannung war jetzt kaum noch zu überbieten. Kleinigkeiten gaben den Ausschlag und jetzt konnten die Handballfreunde vorlegen. Aus einem 22:23-Rückstand machte Springe eine 25:23-Führung, weil sich die Gäste in dieser Phase Fehlwürfe leisteten. Steffen Dunekacke schaffte den Anschluss für die HSG, doch erneut war die Mannschaft vom Deister durch Nils Eichenberger erfolgreich, der fast aus einem Nullwinkel traf. Doch Burgwedel gab sich noch nicht geschlagen und schaffte durch Kay Behnke den Anschluss (25:26). Die Handballfreunde waren jetzt in Ballbesitz und spielten ihren letzten Angriff. HF-Spielmacher Amer Zildzic blieb cool und versenkte den Ball wenige Sekunden vor dem Abpfiff unter dem Jubel der Springer Fans zum 27:25-Siegtreffer in den Burgwedeler Maschen. Maurice Herbold konnte zwar noch auf 26:27 verkürzen, dann war die Partie jedoch zu Ende.

Wie nicht anders zu erwarten, hatten die Derbyzuschauer kein hochklassiges, aber ein kampfbetontes und spannendes Spiel gesehen. Leidenschaft und Einsatz stimmten auf beiden Seiten. Die Gäste waren trotz des Fehlens von Sören Kress und Lennart Carstens von Trainer Jürgen Bätjer gut eingestellt gewesen, ließen aber erneut drei Strafwürfe und einige gute Chancen ungenutzt.

Trotzdem war Trainer Jürgen Bätjer vom Spiel seiner Mannschaft begeistert: „Das war schon überragend, wie wir uns hier heute verkauft haben. Mir hat das Derby großen Spaß gemacht und ich denke, dass auch die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen sind. Um in Springe erfolgreich zu sein oder zumindest einen Punkt mitzunehmen, muss allerdings alles passen. Das war heute nicht der Fall. Wir haben ein paar gute Möglichkeiten nicht genutzt und auch unnötige und teilweise unberechtigte Zeitstrafen bekommen. Uns hat unterm Strich auch ein wenig das Glück gefehlt, nicht nur bei unseren Würfen, sondern auch bei den 50 zu 50 Entscheidungen der Schiedsrichter. Trotzdem können wir stolz auf unsere Leistung sein, wenn so eine Niederlage natürlich auch schmerzt. Wir blicken aber nach vorne. Am nächsten Samstag werden die Karten gegen Rodgau Nieder-Roden neu gemischt.“

HSG Burgwedel: Jan Schenkel, Patrick Anders, Colin Räbiger – Jannis Wilken, Christian Hoff (2), Chris Meiser (1), Nils Wilken (3), Erik Gülzow (1), Maurice Herbold (3), Kay Behnke (6/2), Steffen Dunekacke (5), Justin Magnus Behr und Tim Zechel (5).




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