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1. Herren

08.02.17

HSGB will beim Tabellenletzten in Kirchzell punkten

MauriceKeine leichte Aufgabe steht bei den Drittligahandballern der HSG Burgwedel am kommenden Wochenende an. Der aktuelle Tabellenachte der 3. Liga Ost muss beim Tabellenletzten TV Kirchzell in Bayern antreten. Nicht nur wegen der 430 km langen Anreise ist die Partie nicht so einfach. Die Gastgeber befinden sich in höchster Abstiegsgefahr, ein Sieg gegen Burgwedel ist schon fast Pflicht.

Bislang konnte der TVK aus 19 Saisonspielen lediglich 5:33 Punkte sammeln und rangiert schon seit Monaten am Ende der Tabelle. Zwei Heimsiege gegen Leipzig und Springe sowie ein Unentschieden gegen Groß Umstadt sind die bescheidende Bilanz des ehemaligen Zweitligisten. Im Schnitt hat Kirchzell bislang 24 Tore geworfen und 29 kassieren müssen. Nur ein kleines Wunder kann der Mannschaft aus dem Odenwald noch helfen, um den Abstieg in die Oberliga zu verhindern. Elf Spiele sind noch zu absolvieren, eigentlich ist gewinnen ab sofort Pflicht. Somit klammert sich die Mannschaft von Spielertrainer Andreas Kunz vor der Partie gegen Burgwedel an den rettenden Strohhalm. Dabei konnte Kirchzell immerhin zwei der letzten drei Heimspiele gewinnen und ist seit Mitte Dezember deutlich erfolgreicher unterwegs als in den Monaten September bis November. Auch wenn es am letzten Samstag eine deutliche 23:32-Heimniederlage gegen die HSG Hanau gab, zeigte die Formkurve der Unterfranken zuletzt nach oben. Aktuell haben die Kirchzeller dabei mit erheblichen Verletzungsproblem zu kämpfen. Zu den Ausfällen von Dino Corak, Max Gläser und Felix Mann kam zu allem Überfluss im Spiel gegen Hanau noch eine Verletzung von Lukas Häufglöckner hinzu. Es besteht hier der Verdacht auf einen Bänderriss.

Anders dagegen die Situation bei der HSG Burgwedel. Bis auf den Langzeitverletzten Lennart Carstens hat Trainer Jürgen Bätjer momentan alle Mann an Bord und die Qual der Wahl. Trotzdem schwankten die Leistungen zuletzt und Burgwedel zeigte gegen Gelnhausen Nerven. Die Mannschaft ist trotz der 4:4 Punkte aus den vier Spielen im Jahr 2017 vor allem in der Defensive nicht so stark, wie noch in den Monaten November und Dezember, als man mit einigen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Trainer Bätjer bemängelte zuletzt zu wenig Beweglichkeit in der Defensive, das Auslassen von hundertprozentigen Torchancen und die fehlende Bedingungslosigkeit und Konzentration. Nach dem verschenkten Punkt vor eigenem Publikum gegen Gelnhausen erwartet der HSGB-Übungsleiter von seiner jungen Mannschaft in Kirchzell eine Trotzreaktion. Das Spiel in Bayern ist für Burgwedel auch vor dem Hintergrund des dann folgenden Derbys beim TSV Burgdorf II von besonderer Bedeutung.

Beim TV Kirchzell, der im bisherigen Saisonverlauf 17 unterschiedliche Spieler eingesetzt hat, ragen drei Spieler als Torschützen heraus. Felix Spross war in 18 Begegnungen dabei und schon 111x (davon 4 Siebenmeter) erfolgreich. Spielertrainer Andreas Kunz brachte es bislang auf 85 (45) Tore und Lucas Bauer zielte schon 68x (9) ins Schwarze. Hier gilt es für die HSG Burgwedel anzusetzen und wenn es Maurice Herbold & Co. schaffen, die Gastgeber unter 25 Toren zu halten, dürfen sich die Niedersachsen in Bayern etwas ausrechnen. Leicht wird die Aufgabe jedoch nicht und in der Regel sind Spiele bei einem Tabellenletzten reine Kopfsache. Einen Favoriten gibt es nicht, der Druck gewinnen zu müssen liegt beim TV Kirchzell. Burgwedel kann befreit aufspielen. Die richtige Einstellung und eine von Beginn bis Ende hochkonzentrierte Leistung sind für die Gäste der Schlüssel zum Erfolg.




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