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05.03.17

Horst seine Sicht

Dino und MannschaftKeine Frage. Natürlich war auch HSGB-Fan Horst Ramm am Samstag beim Spiel seiner Mannschaft gegen die MSG Groß Bieberau/Modau zugegen. Und natürlich hatte unser Horst großen Spaß am Geschehen auf und neben dem Spielfeld. Hier sein Bericht zur aktuellen Lage. Wir wünschen viel Spaß und Gute Unterhaltung!

 

Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt schon wieder in mir…

 

So geht „souverän“!

...und hoch im Norden denkt man über die Bildung einer Spielgemeinschaft nach. In Flensburg und in Kiel. Um sich dem Angriff der aufstrebenden niedersächsischen Großmacht im Handball entgegen zu stemmen.

Das große Zittern setzt ein. „Hoffentlich nicht gegen Burgwedel im Pokal. Dann können wir das Final 4 gleich vergessen.“ raunen sie sich zu...

Leider ist es noch ein weiter Weg dorthin. Ein weiter Weg bis in den DHB-Pokal. Aber seit Samstag bin ich geneigt zu rechnen. Der sechste Platz ist möglich. Vor allem dann, wenn man die direktesten Konkurrenten so souverän und kühl abfertigt, wie ihr es am Samstag getan habt.

 

28:19 gegen die MSG Groß Bieberau/Modau gewonnen!

 

Das war ein gelungener Auftakt für unseren Dino. Und ich meine an dieser Stelle nicht Lütti.

Unser neues Maskottchen „Dino Rex“ hatte seinen ersten Auftritt in der heimischen Ramhorst. Ich bin da ein wenig eifersüchtig. Er lenkt schon ein wenig von mir, dem ultimativen Superfan der HSGB, ab. Aber wenn er weiter als Garant für Heimsiege fungiert, kann und will und werde ich nichts sagen.

Das mit dem Werfen muss er trotzdem noch üben. Das wurde während der Auszeiten mehr als deutlich. Das ist eine Handballhalle und keine Bundeskegelbahn!!!

Eigentlich war ja abgemacht, dass er Horschti heißt. Es gab schließlich keine Gegenvorschläge und 100 %igen Zuspruch von Holger und mir bei der Diskussion auf facebook. Aber bitte…

 

Ich weiß gar nicht, ob es in der 3.Liga noch andere Maskottchen gibt. Da bitte ich um Aufklärung.

Ansonsten finde ich es, außerhalb meiner persönlichen gekränkten Eitelkeiten, sehr witzig.

Insbesondere die eigenhändig zusammengeklöppelte Fahne, die Rex mit sich führte. Zunächst war ich über den gelebten Dilletantismus irritiert. Aber nur bis ich hörte, was tatsächlich dahintersteckt.

Das Trikot, das zur Fahne umfunktioniert wurde, war „GAMEWORN“. Und zwar von unserer 96, Tim „The Wall“ ZECHEL! Und zwar aus dem heldenhaften Spiel gegen Burgdorf!  

Ich muss mich bei Rex entschuldigen. Ich dachte, er stinkt so, als hätte er seit der Kreidezeit die Körperhygiene ein wenig schleifen lassen. Aber nein, es war die Fahne. Ihr könnt mir glauben, für stinkende Fahnen habe ich vollstes Verständnis. Nur hier wurde definitiv eine olfaktorische Grenze eingerissen. Oder wie wir Burgwedeler sagen, der Rubikon war überschritten…

Das erklärt auch, warum Jay Bee Jr. Berührungsängste zeigte, als er nach dem Spiel unten bei seinem Vater war und mit dem Team mitfeiern wollte. Nur zu Rex hielt er einen Art Sicherheitsabstand.

Das hat mich so an meine Frau erinnert, wenn ich wegen der Fahne in das Kellerverlies verbannt werde.

Den Burgwedelern scheint es egal zu sein, wie es in der Halle riecht. Das kriegt ja sowieso kaum ein Eingeborener hier mit.

Selbst wenn ich nur mit Gummistiefeln und Kettenhemd bekleidet auf der Tribüne sitzen sollte, würde es bei dem gelebten Desinteresse nicht mal für die Weitergabe dieser Information im Bäckereifachgeschäft reichen. Es kriegt scheinbar niemand mit, was in unserer Halle passiert. Wie auch? Es ist ja kaum einer da!

 

Hallo Burgwedel! Hallo Burgwedeler! Nicht nur aus dem Haus gehen, um den Golfschläger zu schwingen und das neue Cabrio zu zeigen. Nein, in die Halle kommen am Samstag zum Heimspiel und die Mannschaft und alle Drumherum unterstützen. Es tut mir echt weh, dass sich einige hier unaussprechliche Körperstellen aufreißen und dieses Engagement und der damit verbundene sportliche Erfolg ignoriert werden. Und kommt mir nicht irgendwann damit, dass in unserem Ort für die Jugend nichts geboten wird. 

Ihr habt es selbst in der Hand, den Samstagabend zu einem Event für die ganze Familie zu machen!

Beim Betreten der Halle gegen 18:30 Uhr lief es mir eiskalt den Rücken runter.

Wo ist Jan? Aber ich konnte ihn nicht finden. Zunächst dachte ich an eine schlimme Form der Torwartgrippe. Auf Nachfrage steckte mir Markus allerdings die Information, dass Jan einen Termin mit Bill Shankly an der Anfield Road zu Liverpool hatte und zu einem echten „Kopite“ werden wollte.

Denkt bitte alle an die Charity-Veranstaltung bei Mc Donalds Ehmann am 07.03.2017, bei der die Möglichkeit besteht, für die Pestalozzistiftung zu spenden und sich nebenbei mit den Torhütern der HSGB zu messen. Wer bei drei Versuchen mindestens ein Tor erzielt, soll einen Mc Donalds Gutschein erhalten. Bei der derzeitigen Verfassung unserer Torhüter wird das vermutlich sehr kostengünstig für den Veranstalter.

Die Spieler und der Trainer halten sich dort bitte zurück bei der Nahrungsmittelaufnahme. Die Spieler müssen hungrig bleiben. Wegen Platz sechs und des DHB-Pokals. Denkt an die Spielgemeinschaft Flensburg-Kiel und daran, wie wir sie aus unserer Halle blasen. Dafür lohnt sich die Selbstdisziplinierung.

Und warum der Trainer da nichts essen sollte, sag ich nicht...

 

Jetzt geht es mir wieder besser! Bis zum nächsten Mal!

Euer Horst




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