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1. Herren

16.03.17

HSGB will gegen Coburg wieder punkten

JubelMit dem HSC 2000 Coburg II empfängt die HSG Burgwedel am Samstag in der 3. Liga Ost die Reserve des aktuellen Tabellenletzten der DKB-Bundesliga. Während Coburgs Erste schon etwas Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat, steht die Zweite aktuell etwas besser da. Nach dem Punktgewinn am letzten Sonntag beim 19:19 gegen Bad Neustadt hat der HSC 2000 II die Abstiegsplätze verlassen und rangiert aktuell auf Position 13 der Liga. Allerdings besteht nach wie vor höchste Abstiegsgefahr. Coburg II ist nur aufgrund des besseren direkten Vergleiches gegenüber Leipzig eine Position vom Abstieg in die Oberliga entfernt. Bislang konnten die Gäste sechs Spiele gewinnen und in zwei Begegnungen unentschieden spielen. 14 Spiele wurden verloren.

Der HSC 2000 wird aus den verbleibenden sieben Begegnungen noch 3-4 Siege holen müssen, wenn der Abstieg verhindert werden soll. Da man auch noch in Hildesheim und gegen den HC Elbflorenz antreten muss, kommen auf die Gäste jetzt nur noch Endspiele zu. Coburg wird sich am Samstag mächtig ins Zeug legen, um das Ruder noch rechtzeitig rumreißen zu können. Die HSGB muss somit gewarnt sein und darf die Bundesligareserve nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die bisherige Auswärtsbilanz von Coburg sieht dabei nicht gut aus. Nach dem Auftaktsieg in Kirchzell konnte in fremder Halle nur noch beim 28:28 in Bad Neustadt ein weiterer Punkt gewonnen werden. Ansonsten stehen neun Auswärtsniederlagen in der Statistik des aktuellen Tabellendreizehnten.

Burgwedel musste am letzten Samstag beim Tabellenzweiten HC Elbflorenz in Dresden antreten und konnte keinen Blumentopf gewinnen. Nach zuvor tollen Leistungen und einer guten Bilanz im Jahr 2017, zeigte sich die HSGB in Sachsen durchwachsen und verlor verdient. Am Samstag will die Mannschaft von Trainer Jürgen Bätjer wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und im Kampf um den 6. Tabellenplatz wichtige Punkte gewinnen. Dafür wird eine von Anfang bis Ende konzentrierte Leistung erforderlich sein, bei der der 29:27-Hinspielerfolg in Coburg als Gradmesser diesen kann. Schafft es die HSGB an die guten Leistungen der Monate Januar und Februar 2017 anzuknüpfen, wird es für die Gäste schwer werden, etwas Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen. Der Heimsieg der Coburger gegen Tabellenführer Hildesheim macht aber auch deutlich, dass der HSC 2000 an guten Tagen jedes Team dieser Liga schlagen kann. Volle Konzentration und 100% Einsatz sind bei Burgwedel erforderlich.

Besonders aufpassen müssen die Spieler von Trainer Jürgen Bätjer dabei auf die erfolgreichsten Torschützen der Gäste. Andreas Wolf (97), Hajck Karapetjan (88) und Johann Andersson (81) haben zusammen schon 266 Tore geworfen und auch Kenny Schramm (63) ist nicht zu unterschätzen. Zusammen haben diese vier Spieler 56% aller Coburger Saisontore erzielt. Interessant ist auch der Umstand, dass HSC 2000 Trainer Ralf Bauke im bisherigen Saisonverlauf schon 26 unterschiedliche Spieler eingesetzt konnte und immer wieder an seiner Aufstellung experimentiert hat. In der Abwehr hat er dabei noch nicht die Idealbesetzung gefunden. Coburg hat die zweitschlechteste Defensive der Liga und im Schnitt bislang mehr als 28 Gegentore pro Spiel kassiert. Burgwedels Wert ist da mit 25 Toren wesentlich besser. Doch all diese statistischen Werte zählen am Samstag nicht. Die Wahrheit liegt wie immer auf dem Platz.

Anwurf der Partie HSG Burgwedel gegen HSC 2000 Coburg II ist am Samstag, den 18.03.2017 um 19:00 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel.




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