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1. Herren

23.04.17

HSGB zu stark für HSC Bad Neustadt

Kay BehnkeIn der Partie des 28. Spieltages der 3. Liga Ost konnte sich die HSG Burgwedel vor eigenem Publikum mit 37:28 gegen den HSC Bad Neustadt durchsetzen. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Bätjer spielten wie aus einem Guss und zeigten eines ihrer besten Saisonspiele. Durch den doppelten Punktgewinn hat die HSGB weiterhin die Möglichkeit, Tabellenplatz 6 und die Qualifikation für den Pokalwettbewerb des Deutschen Handballbundes zu erreichen.

Burgwedel musste ohne Chris Meiser (Schulterverletzung) und Lennart Carstens (Kreuzbandriss) antreten und war sofort im Spiel. Anfangs konnte der HSC Bad Neustadt noch mithalten und gestaltete die Partie bis zur 8. Minute ausgeglichen (5:5). Dann aber setzten sich die Gastgeber Tor um Tor ab. Burgwedel spielte hochkonzentriert und sprühte vor Tatendrang. Die Abwehr stand sehr sicher und konnte sich zudem auf Schlussmann Patrick Anders verlassen, der einige Paraden zeigte. Über die erste und zweite Welle gelangen einfache Tore und auch das gebundene Offensivspiel der HSG war vom Feinsten. Burgwedel spielte geduldig und kreativ, bis der freie Mann gefunden war. Auch an der Wurfeffektivität gab es nichts zu beanstanden. Die Gastgeber setzten sich vor allem durch die Tore von Maurice Herbold und Kay Behnke (Foto) bis Mitte der ersten Halbzeit auf 14:7 ab. Nach einem Schlag in das Gesicht von Sören Kress wurde HSC-Spieler Margots Valkovskis disqualifiziert und durfte nur noch zusehen. Burgwedel marschierte und baute den Vorsprung noch weiter aus. In Halbzeit 1 gab es am Spiel der Gastgeber nichts zu beanstanden. Bis zur Pause baute die HSG den Vorsprung weiter aus. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff verletzte sich Torjäger Maurice Herbold nach einem unglücklichen Foul von Gary Hines. Er wurde mit einer klaffenden Platzwunde am Kinn ins Krankenhaus gebracht, die dort mit 5 Stichen genäht wurde. Pünktlich zum Abpfiff war er wieder in der Halle. Zur Pause lag Burgwedel verdient mit 22:13 in Führung.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel am Spiel. Bad Neustadt war jetzt besser drauf und spielte munter mit. Auch wenn der Abstand zwischenzeitlich etwas verkürzt werden konnte, kontrollierte Burgwedel die Partie und agierte sicher. Schnell wurde deutlich, dass für Bad Neustadt an diesem Tag nichts zu holen war. Trotzdem bemühten sich die Gäste und spielten die Partie mit vollem Einsatz zu Ende. Bei Burgwedel stand jetzt Colin Räbiger zwischen den Pfosten, der einen Strafwurf vereitelte und an die Leistung von Patrick Anders anknüpfte. Im HSG-Angriff übernahm Spielmacher Sören Kress das Torewerfen und Kay Behnke war in seinem Tatendrang nicht zu bremsen. Ihm gelangen über die rechte Seite insgesamt 12 Tore, seine mit Abstand beste Saisonleistung. Nach einer Dreiviertelstunde waren die Gastgeber mit 30:18 vorn, die Begegnung war damit entschieden. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ Burgwedel auf der Zielgeraden in der Konzentration ein wenig nach. Bad Neustadt konnte, auch weil Trainer Bätjer jetzt viel durchwechselte, das Ergebnis bis zum Ende ein wenig freundlicher gestalten. Nach 60 Minuten leuchtete ein verdienter 37:28-Heimsieg auf der Anzeigetafel der Sporthalle Auf der Ramhorst.

Nach dem Spiel analysierte ein zufriedener Trainer Jürgen Bätjer die Partie wie folgt: „Kompliment an meine Mannschaft. Das war schon mehr als gut heute. Wir hatten die Partie unter Kontrolle und waren die bessere Mannschaft. Es freut mich, dass wir seit Wochen relativ konstant spielen und vor allem im Angriff sehr kreativ agieren. Da haben wir zahlreiche Ideen und viel Geduld, das sieht nicht nur gut aus, es ist auch erfolgreich. Die Defensive ist eh unser Prunkstück. Wenn wir wie heute 37 Tore werfen, können wir auch ruhig mal 28 Gegentreffer kassieren. Alle drei Torhüter waren stark und in der Offensive muss ich natürlich Kay Behnke hervorheben. Für 12 Feldtore aus 14 Versuchen bekommt er ein Sonderlob. Er sprühte vor Spielwitz und Wurffreude. Wenn bei ihm jetzt noch ein wenig mehr Konstanz hinzukommt, bin ich wunschlos glücklich. Aber auch alle anderen Spieler konnten überzeugen. Sören Kress hat mir gut gefallen und auch Maurice Herbold und Tim Zechel waren stark. Mit dem Sieg haben wir es weiterhin selbst in der Hand. Die Rechnung ist ganz einfach. Wir müssen das Derby am kommenden Samstag gegen Springe und am letzten Spieltag in Rodgau mit 5 Toren gewinnen. Dann wären wir in der kommenden Saison im DHB-Pokal dabei. Das wird schwer, ist aber nicht unmöglich. Ich freue mich auf zwei Endspiele.“

HSG Burgwedel: Patrick Anders, Colin Räbiger, Jan Schenkel – Christian Hoff (1), Sören Kress (7), Nils Wilken, Erik Gülzow (3), Maurice Herbold (6), Kay Behnke (12), Jannis Wilken (2), Steffen Dunekacke (2), Justin Magnus Behr und Tim Zechel (4).




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