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02.05.17

Horst seine Sicht

Horst RammAm kommenden Samstag kommt es in der 3. Liga Ost zum Showdown um Tabellenplatz 6, der in der nächsten Saison zur Teilnahme am DHB-Pokal berechtigt. Natürlich hat sich auch Urgestein Horst Ramm so seine Gedanken zur Partie der HSG Rodgau gegen seine HSGB gemacht. Dabei wird unser Horst mal wieder ein wenig sentimental.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und gute Unterhaltung!

 


Freunde!

Ich will euch nicht langweilen. Aber es muss raus. Es brodelt schon wieder in mir…

 

Showdown in Hessen! Am Samstag um 19:00 Uhr steigt in Rodgau/Nieder-Roden das Endspiel für die Qualifikation zur ersten Runde im DHB Pokal!

Unsere HSGB gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden.

Gut, wir müssen mit mindestens fünf Toren Unterschied gewinnen. Aber vielleicht legt Kempa, der Gott des Handballs, ja ein bisschen Wunder in die Einkaufstüte einer wirklich guten Saison ohne Abstiegssorgen. Es liegt dann an euch, ob die großen Flensburger und Kieler Fische auf der Speisekarte der Saison 2017/18 stehen.

Große Sportwunder hat es immer wieder gegeben.

Das Wunder von Bern 1954 ist hinreichend beschrieben worden.

Es gab aber noch andere.

„The miracle on ice“ 1980 bei den olympischen Winterspielen in Lake Placid zum Beispiel. Als eine amerikanische Collegemannschaft im Eishockey die Sensation schaffte und die als unschlagbar geltende russische Sbornaja vom Eis fegte als wären sie lediglich Curlingsteine.

Oder die unvergessene Nacht in Istanbul 2005. Als der emotionalste aller Fußballclubs, der FC Liverpool, im Champions League Finale zur Halbzeit gegen den AC Mailand aussichtslos mit 0:3 zurücklag. ...und am Ende im Elfmeterschießen triumphierte.

Sie haben es geschafft, weil sie an sich geglaubt haben! Und weil sie mutig genug waren, das Unmögliche zu realisieren!

Mehr verlange ich gar nicht!

Krönt eure Saison.

Und falls es nicht reicht, geht aufrecht in die Kabine in dem Wissen, dass ihr auch in diesem Spiel alles versucht habt. 

Auf der Rückfahrt ist sowieso „Feuer frei“ und das Vernichten des Erinnerungsvermögens angesagt!

 

Nur dem scheinbaren Unwillen der HSG Rodgau, den angestrebten sechsten Tabellenplatz in einem Auswärtsspiel klar zu machen, ist es geschuldet, dass für uns noch die Chance besteht, selbst Tabellenplatz sechs zu erreichen. Die hessischen Herren möchten lieber zu Hause feiern!

Ich hoffe, diese Rechnung ist fehlerhaft! Sie sollten wissen, dass es anders als in einer Mathematikklausur im Sport kein folgerichtig gibt. Da gibt es richtig oder falsch, barfuß oder Lackschuh, Sekt oder Selters, Bon Scott oder Florian Silbereisen…

Ich wünsche uns für Samstag ganz viel Bon Scott und ganz viel Sekt…

 

Dass wir das letzte Heimspiel der Saison mit

 

28:29 gegen Springe

 

verloren haben, ist bei der Verabschiedungszeremonie ein wenig untergegangen. Ein bisschen sentimental war es schon auf der Tribüne und auch unten auf der Platte.

Das ist die Traurigkeit, die einsetzt, wenn die Kinder aus der elterlichen Wohnung ausziehen. Man hat sich viele Jahre mit ihnen gefreut und sich oft genug maßlos über sie geärgert. Aber man hat sie lieb und erinnert sich gerne an die gemeinsame Zeit im gemeinsamen Wohnzimmer…

 

Über die Gründe der Niederlage hülle ich den Mantel des Schweigens. Nur so viel: ich bin froh, dass sich die Wischer und die Fotografen nicht verletzt haben. Die Bälle flogen schon relativ scharf an ihnen vorbei. Und dass obwohl sie gefühlte 10 Meter vom Tor entfernt positioniert waren…

Und auch die letzte Entscheidung der Schiedsrichter bleibt unkommentiert. Ich möchte der Fachwelt nicht wieder Gelegenheit bieten, sich zu selbsternannten Präsidenten der Klugscheißervereinigung zu erheben.

 

Jetzt geht es mir wieder besser! Bis zum nächsten Mal!

 

Euer Horst

 

...und jetzt Helden werden!!!!!!




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