TURNERSCHAFT
GROSSBURGWEDEL
HANDBALL

SPANNUNG - EMOTION - LEIDENSCHAFT

TSG Handball > Startseite

1. Herren

18.12.15

TSG will es noch einmal wissen

Jürgen BätjerZum letzten Handballspiel im Jahr 2015 erwarten die Drittligahandballer der Turnerschaft Großburgwedel am Samstag den SV Mecklenburg Schwerin. Der Tabellendreizehnte aus Mecklenburg-Vorpommern kommt in die Sporthalle Auf der Ramhorst mit der Empfehlung eines 28:27-Heimsieges vom letzten Wochenende gegen den HSV Insel Usedom. Zudem haben die Schweriner auch auf dem Spielermarkt noch einmal zugeschlagen und sich gut verstärkt. Der 24-jährige Pole Mateusz Przybylski wurde schon beim Sieg gegen Usedom eingesetzt und avancierte mit acht Toren zum Matchwinner. Der 1,95 Meter große Rückraumspieler kann Erfahrungen beim Spitzenteam aus Kielce und bei Eintracht Hildesheim vorweisen und scheint für Schwerin eine echte Verstärkung zu sein.

Alle diese Umstände sind für TSG-Trainer Jürgen Bätjer (Foto) jedoch nur eine Randerscheinung. Er will mit seiner Mannschaft zum Abschluss eines tollen Handballjahres noch einmal alles in die Waagschale werfen und unbedingt gewinnen. Es ist gerade einmal ein Jahr her, als die Turnerschaft mit nur neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz der 3. Liga Nord stand und damit in höchster Abstiegsgefahr war. Ab Januar 2015 begann dann aber eine tolle Aufholjagd und nachdem Großburgwedel eine unglaubliche Rückrunde der letzten Saison gespielt hat und den Klassenerhalt frühzeitig sichern konnte, lief es auch in der Hinrunde dieser Saison sehr gut. Der zwischenzeitliche dritte Tabellenplatz war der verdiente Lohn für tolle Spiele der TSG und nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge sollte Großburgwedel durchaus mal wieder unter die Punktesammler gehen.

Einfach wird dieses Unterfangen dabei keineswegs, denn die TSG kann nicht ihre beste Formation ins Rennen gegen den SVM schicken. Niklas Ihmann, Sören Kress und Nils Wilken werden verletzungsbedingt definitiv fehlen und hinter dem Einsatz von Finn Liedtke steht ein Fragezeichen. Auch Christian Hoff ist mit Schulterbeschwerden noch nicht schmerzfrei, er will aber auf die Zähne beißen und zumindest sporadisch ins Spielgeschehen eingreifen.

TSG-Trainer Bätjer gibt dabei eine klare Marschroute vor: „Wir wollen unbedingt gewinnen und werden uns vor eigenem Publikum noch einmal zerreißen. Uns ist klar, dass Schwerin nach dem Sieg gegen Usedom und mit ihrem neuen Shooter Przybylski selbstbewusst auftreten wird und das gleiche Ziel hat. Wir sind aktuell aber besser drauf und wollen unsere Vorteile auch in zwei Punkte ummünzen. Für uns winkt Tabellenplatz vier oder fünf und die Chance, mit einer guten Ausgangsposition zu überwintern und dann ab Mitte Januar wieder neu anzugreifen. Die Gelegenheit ist einmalig und wir wollen uns diese nicht entgehen lassen. Ein Sieg und ein guter Tabellenplatz sind auch wichtig für unsere Moral. Wir wollen beweisen, dass unser gutes Abschneiden im November mit vier Siegen am Stück keine Eintagsfliege war und wir zu den Verfolgern von Spitzenreiter Dessau zählen. Dafür erwarte ich von jedem Spieler noch einmal 60 Minuten bedingungslosen Einsatz und Kampf bis zum Umfallen.“

Anwurf der Begegnung TSG gegen SVM ist am Samstag, den 19.12.2015 um 19:00 Uhr. Neben weihnachtlichen Getränken haben einige Sponsoren der Turnerschaft auch Überraschungen für die Kinder und Jugendlichen vorbereitet. Ein Besuch in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Burgwedel lohnt sich somit nicht nur wegen eines hoffentlich tollen Handballspieles.




Design und System von Webdesign Hannover | Webdesign Hannover - ElementSystems