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17.01.16

TSG-Jugend mit Niederlage und Unentschieden

Wir sind HandballIn den beiden Samstagsspielen der TSG-Jugend gab es vor eigenem Publikum eine deutliche Niederlage für die D1- und ein Unentschieden für die C-Jugend.

Die männliche D-Jugend hatte es in der Regionsoberliga mit der HSG Exten-Rinteln zu tun und stand von Beginn an auf verlorenem Posten. Die Gäste waren der Turnerschaft spielerisch und auch läuferisch überlegen und in ihrer handballerischen Entwicklung einfach reifer. Während bei den Gästen mit einer Ausnahme Spieler des Jahrgangs 03 im Einsatz waren, gehören bei der Turnerschaft allerdings die meisten Jungs noch dem jüngeren Jahrgang 04 an. Dieser Umstand soll ein wenig zur Ehrenrettung der D1 beitragen. Ansonsten ist der Spielverlauf schnell beschrieben. Exten-Rinteln ging bis zur Pause über 8:1 und 14:4 mit 19:8 in Führung. Auch nach dem Wechsel wurde der Vorsprung ständig ausgebaut. Der 33:13-Endstand für die HSG geht auch in der Höhe in Ordnung. Auf TSG-Trainer Kai Pfingsten kommt noch eine Menge Arbeit zu. Die 13 Tore der Turnerschaft teilten sich Louis Bock (5), Jacob Schappert (3), Moris Schoen (2), Adrian Schultz (2) und Malte Klawitter (1).

Die männliche C-Jugend der Turnerschaft hatte es gleich im Anschluss an das D-Jugendspiel mit dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer der Regionsoberliga JSG Immensen / Lehrte-Ost zu tun. Aus dem Hinspiel in Immensen, welches durch einen in Immensen wohnenden Schiedsrichter unter irregulären Bedingungen stattgefunden und mit einer deutlichen Niederlage für die TSG geendet hatte, war noch eine Rechnung offen. Vor Weihnachten hatte die C-Jugend die JSG Immensen im Pokal bereits besiegen und aus dem Wettbewerb schmeißen können. Auch am Samstag wollten die Großburgwedeler Jungs den Sieg mit aller Macht und waren auch das spielerisch bessere Team. Leider war auch an diesem Tag wie schon im Hinspiel Fairplay für die JSG Immensen / Lehrte Ost mal wieder ein Fremdwort. Obwohl TSG-Trainer Markus Mücke mehrere Male die viel zu defensiv eingestellte JSG-Deckung beim gegnerischen Trainer monierte, änderten die Gäste nichts an ihrer irregulären Spielweise. Auch eine Intervention beim Schiedsrichter führte zu keiner Änderung. Dieser verwies den TSG-Übungsleiter, entgegen der Vorschriften, wonach der Schiedsrichter verpflichtet ist, auf einen Antrag durch den Trainer zu reagieren und das Vergehen progressiv zu bestrafen, lediglich an die Staffelleitung. Gemäß der Richtlinien und Durchführungsbestimmungen des Handballverbandes Niedersachsen für eine einheitliche Wettkampfstruktur im Kinder- und Jugendhandball sind im C-Jugendbereich nur eine 6+1 Deckung, eine Manndeckung, eine sinkende Manndeckung oder eine 3:3/1:5 (Mann-/Raumdeckung) zulässig. Dabei ist die 3:3-Deckung eine 2-Linienabwehr, wobei sich mindestens drei Spieler außerhalb der 9-Meterlinie befinden müssen. Dies war bei Immensen kaum der Fall. Immer wieder fielen die Gästespieler in eine viel zu defensive Deckungsvariante zurück.

Trotz dieser Widrigkeiten versuchte die junge Burgwedeler Mannschaft gegen die körperlich weit überlegenen Gäste alles. Immer wieder rannten sich die Großburgwedeler Jungs aber in der dicht gestaffelten Gästeabwehr fest. Gegen die deutlich größeren und schwereren Gegner gab es bei der viel zu defensiven Deckung kaum ein Durchkommen. Nachdem Immensen Mitte der Halbzeit auf 14:9 davon gezogen war, fand die TSG über den Kampf ins Spiel zurück und war zur Halbzeit beim 16:17 wieder dran. Nach der Pause wechselte die Führung ständig hin und her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. An der viel zu defensiven Spielweise der JSG änderte sich nichts mehr. 40 Sekunden vor dem Ende war die TSG beim 28:28 in Ballbesitz und nahm eine Auszeit. Trotz dieser Maßnahme gelang es der Turnerschaft nicht mehr, den Ball zum Siegtreffer im gegnerischen Tor unterzubringen. Schade, ein Sieg der Turnerschaft wäre aufgrund des Spielverlaufes und der irregulären Spielweise der JSG mehr als verdient gewesen. Somit nahem die Gäste ein Unentschieden mit auf die Heimreise und werden aller Voraussicht nach auch die Staffelmeisterschaft feiern können. Ein Punktgewinn für Immensen - eine Niederlage für den Jugendhandball und das Fairplay im Sport. Der Handballverband sollte sich ernsthafte Gedanken über die Sinnhaftigkeit von Durchführungsbestimmungen machen. Solange es Mannschaften gibt, die sich nicht an allgemeine Absprachen halten und Schiedsrichter darauf nicht reagieren, machen derartige Regelungen keinen Sinn.

Die TSG-Tore gegen Immensen erzielten Edis Borancic (13), Yannick Bitsch (4), Luca Nikodem (4), Jakob Mücke (3), Bjarne Benedek (2) Moritz Krüger (1) und Dario Hansen (1).




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